Stellvertreter gar nicht erst gefragt

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Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein begründete die fehlende Information an seine Mitarbeiter mit einem Missverständnis bei der Absprache mit der Arbeitsagentur. ▪

ALTENA ▪ Kommende Woche lädt die Agentur für Arbeit zum bundesweiten „Tag des Ausbildungsplatzes“ und in der Burgstadt haben weder der Bürgermeister noch seine Stellvertreter Zeit. Diese Informationen lagen bis gestern zumindest der Arbeitsagentur vor, doch die beiden stellvertretenden Bürgermeister wurden gar nicht erst gefragt.

Diese Tatsache bestätigten Wolfgang Simon (CDU) und Reiner Kemmerling (SPD) auf Anfrage unserer Zeitung. Simon weilte zuletzt im Urlaub – was eine Benachrichtigung eventuell erschwerte –, Kemmerling bekam ebenfalls keine Informationen aus dem Bürgermeisterbüro.

In allen anderen Kommunen des Märkischen Kreises haben sich dagegen städtische Repräsentanten gefunden, die am Mittwoch für die Einrichtung weiterer Ausbildungsplätze direkt in ausgewählten Betrieben werben.

Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein begründet die fehlende Information seiner Stellvertreter mit einem Missverständnis. Eine Einladung der Arbeitsagentur sei nur an den Bürgermeister gerichtet gewesen und nach seiner Absage, aufgrund einer Terminüberschneidung, habe die Agentur mögliche Termine für Altena abgesagt. „Wir haben das Thema schon häufiger an einem anderen Tag aufgegriffen“, so Hollstein.

Gestern informierte die Arbeitsagentur allerdings darüber, dass am Mittwoch doch noch eine Betriebsbegehung in Altena stattfinden soll – wahrscheinlich ohne einen städtischen Vertreter. „Da Bürgermeister Dr. Hollstein am 17. April samt Vertretern verhindert ist, holen wir eine gemeinsame Aktion zum Tag des Ausbildungsplatzes nach“, schrieb Agentur-Pressesprecherin Lena Brühl in einer Mitteilung an die Redaktion. ▪ David Schröder

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