2. Altenaer Atelierroute kommt gut an

Altenaer Bürger reiben sich an Kunst

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Die Künstler der 2. Atelierroute waren mit dem Besuch sehr zufrieden.

Altena  - Die Neuauflage der Altenaer Atelierroute kam gut an. Über das Weihnachtsmarkt-Wochenende stellten 12 Künstler - vom Fotografen, Schmuckdesigner bis zum Maler - aus. Und die Besucher rieben sich im wahrsten Wortsinne an den präsentierten Kunstwerken.

Hatten sich im vergangenen Jahr noch sieben Künstler daran beteiligt, waren es diesmal bereits zwölf. „Zudem haben wir bereits Anfragen von auswärtigen Akteuren aus Lüdenscheid und Balve erhalten“, so Fotograf Klaus Storch. Dies konnte auch Christoph Schulz vom Atelier Antek bestätigen: „Ich hoffe, dass wir von Jahr zu Jahr stabiler und auch größer werden.“ Um den Besuchern eine Orientierung auf der Atelierroute zu bieten, war vor jedem beteiligten Landegeschäft ein roter Scheinwerfer aufgebaut. Zudem wurden Getränke und kleine Leckereien gereicht.

Rote Scheinwerfer weisen den Weg

In der Galerie Antek gab es Mohnkuchen: „Der allein ist schon eine Kunst für sich“, schwärmte Joachim Effertz, der sich ehrenamtlich für die Werkstatt Altena engagiert. Für Ursula Buschmann stand vor allem das Miteinander der Künstler im Vordergrund. „Alle bringen sich ein und jeder in seiner Art.“ Als Konkurrenz sehe sie die Veranstaltung von daher nicht. Für Kunst-Stipendiat Vincent Musial bedeutete die Veranstaltung das Ende seines Aufenthalts in der Burgstadt. Vor allem das Mittelalter habe ihn in den vergangenen Monaten fasziniert. „Das wird hier richtig gelebt.“ Aus diesem Grund hat sich Musial, der demnächst ein Design-Studium in Münster aufnehmen will, auch künstlerisch mit Steinen und Felsformationen auseinandergesetzt, um den Einfluss der Burg in sein Werk einfließen zu lassen.

Eine Stadt als Inspiration

Auch bei Stephanie vom Ende spielte der Ort eine besondere Rolle. Im Weinkeller Kuzina hatte die Malerin ihre Bilder ausgestellt und aus diesem Grund extra ein vom Wein inspiriertes Ölgemälde erstellt. Dieses wird auch Teil ihrer Abschlussarbeit am Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie sein.

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