Hohage wächst und wächst

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Volker Kluczka (2.v.r.) aus der Geschäftsführung der Firma Hohage aus der Rahmedestraße 406 bis 408 führte neben weiteren Mitarbeitern durch die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens. ▪

ALTENA ▪ Der leichte Dauerregen störte ein wenig. Aber ansonsten herrschte prächtige Stimmung auf dem Geschäftsgelände der Firma Hohage an der Rahmedestraße 406 bis 408. Im Kreise von Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Nachbarn nahm die Geschäftsleitung mit Volker Kluczka und Johannes Kleinschnittger neue Produktions- und Logistikflächen offiziell in Betrieb.

Rund 18 Monate vergingen zwischen Planung, Bau und dem gestrigen Tag. Mehr als eine Million Euro stecken als Investition im Neubau. „Wachstum benötigt mehr Platz“, sagte dazu Geschäftsführer Johannes Kleinschnittger. Und er fügte an: „Die Baugenehmigung für eine weitere Verdoppelung der Kapazitäten liegt bereits in der Schublade.“

Natürlich war gestern auch Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein gekommen. Er lobte den Weitblick der Firmenlenker und die Investition in den Standort.

Vor fünf Jahren habe man beim 150. Firmenbestehen auf eine Geburtstagsfeier verzichtet, sagte Volker Kluczka. Das wurde gestern für die ganze „Firmenfamilie“ mit einem bunten Programm für jung und alt nachgeholt. Und dabei gab es auch Antworten auf die Fragen: Was machen die überhaupt bei Hohage? Wie beschäftigen sich Mama oder Papa den ganzen Tag in der Firma? In geführten Erkundungstripps ging es durch alle Betriebsstätten und Angehörige konnten in aller Ruhe die Arbeitsplätze ihrer Lieben kennen lernen.

Ehrengast war gestern Morgen Gehirnforscher Professor Dr. Christian E. Elger. In einer Werkhalle sprach er in rund 75 Minuten über das „Verhalten von Menschen unter einer Führungssituation“ und verblüffte die Anwesenden teilweise mit seinen Thesen und Forschungsergebnissen. Kurzweilig, informativ und hörenswert waren seine Ausführungen zu Aufmerksamkeit, Emotion, Gedächtnis und Motivation. Und der lang anhaltende Beifall zeigte, das gesprochene Wort kam an. Dabei hatte es der Professor „noch nie erlebt, dass eine Projektionsleinwand von einem Gabelstapler gehalten wird.“ Beim Selbstfarbentest bewies dann Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein Mut und setzte fast im Alleingang gegen 160 Anwesende auf Gelb. Ergebnis und Siegerehrung: „Das Ergebnis bescheinigt diesem Herrn Kreativität, Durchsetzungsvermögen und die Fähigkeit zu Visionen“, so Elger.

Hohage ist als Drahtverarbeiter am Markt. Mit 70 Mitarbeitern (fünf mehr als noch vor zwei Jahren), fertigt die Firma Drahtwaren für den Discount- und Baumarktbereich, produziert Sonderlösungen aus Draht für sämtliche Branchen wie Stahlbau, KfZ-Beschlag, Möbelindustrie und Ladenbau.

Das Führungsduo Kluczka/Kleinschnittger: „Für Hohage war der Tag eine gelungene Veranstaltung unter Einbindung der Menschen, auf die Hohage angewiesen ist, für deren Arbeitsplätze und für deren Wohlergehen wir uns verantwortlich fühlen.“ ▪ Johannes Bonnekoh

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