Aufhübschung geht mächtig ins Geld

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Baugesellschaft-Vorstand Joachim Effertz schaut Hanspeter Koritoh über die Schulter. ▪

ALTENA ▪ Noch bis zum Wochenende sind Fachhandwerker dabei, die aus den 1970er Jahren stammende Fassade der Deutschen Bank an der Kirchstraße 5 bis 7 aufwändig zu sanieren. Schon mit bloßem Augen ist zu erkennen, wie der damals verbaute Travertin-Stein unter dem „Zahn der Zeit“ gelitten hat.

„Wir haben viel probiert“, sagte auf Anfrage Architekt Jörg Hammerschmidt. „Doch wirklich sauber gekriegt haben wir den Stein nicht.“ Deshalb beauftragte die Altenaer Baugesellschaft, ABG, jetzt eine Fachfirma damit, den Stein abzuschleifen, dann abzuwaschen und in einem dritten Schritt neu zu imprägnieren. „Das ist reine Handarbeit“, erläutert Hanspeter Koritoh, während er mit der Schleifmaschine Zentimeter für Zentimeter vom Stein abträgt. Der verliere jetzt zwar „seinen natürlichen Schutz“, aber die Imprägnierung schütze ihn dann dauerhaft. „Wir müssen die Aktion vielleicht in drei bis fünf Jahren noch einmal wiederholen“, sagt Joachim Effertz, Chef der ABG. Er nimmt für diese „Aufhübschung“ durchaus eine Summe von bis zu 9000 Euro in die Hand.

Doch neben der Fassade wird auch in Kürze die Treppe zur bereits innen sehr gelungen umgebauten Deutschen-Bank-Filiale in Angriff genommen. „Die Anlage wird komplett behindertengerecht, also barrierefrei“, so Hammerschmidt. So werden die Treppen und die alte Türanlage weggenommen, anschließend eine Art Beförderungskorb für Gehandicapte oder auch Mütter mit Kinderwagen eingebaut. Hier ist der Baubeginn für Ende April avisiert. „Der harte Winter hat uns keine andere Chance gelassen“. ▪ job

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