Zusammen eine Lösung finden

Altena: CDU geht in Sachen Feuerwehr-Zukunftsplanung auf Rats-Fraktionen zu

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Wie geht es mit der Feuerwehr in Altena weiter? Fragen, die jetzt dringend geklärt werden müssen.

Altena - Die Zukunfts-Entwicklung der Feuerwehr Altena darf nach Einschätzung von Uwe Kober, CDU, „nicht zu einem Streitthema zwischen den örtlichen Parteien werden.“

Er sei „selbst 30 Jahre Feuerwehrmann. Das Ganze ist zu sensibel, als dass es zerredet und zerrieben werden sollte. Das ist nicht gut für die Feuerwehr, aber auch nicht gut für die Stadt.“

Klare Worte des neuen CDU-Fraktionschefs, der sein Sprecheramt offiziell am 1. August von Uwe Scholz übernahm. Kober wird mit seiner Fraktion am 4. September zur Wache an der Bachstraße gehen und sich dort umsehen. 

"Auch mit Wehrleitung unterhalten und austauschen"

„Ich persönlich kenne natürlich die Örtlichkeiten sehr gut, aber nicht alle Fraktionsmitglieder.“ Dann werde man das Gespräch mit der Verwaltung suchen und sich natürlich auch mit der Wehrleitung „unterhalten und austauschen.“ 

Dem SPD-Statement von Fraktionschef Lutz Vormann, doch im neu zu entwickelnden Brandschutzbedarfsplan eine Tageswache von montags bis freitags mit sechs Funktionsstellen sowie zwei hauptamtlichen Mitarbeitern in der Woche zwischen 17 bis 7 Uhr einzuführen, hält er vor, das sei keine reine SPD-Idee. 

„Ich habe den Lutz auch darauf bereits angesprochen.“ Denn, so Kober: Auch die Wehrleitung und die Kameraden selbst hätten sich in dieser Richtung bereits geäußert. Das sei inzwischen sogar an den Brandschutzbedarfs-Plan-Gutachter zur Untersuchung und Stellungnahme weitergegeben worden. 

Noch kurz vor seinem Amtsverzicht als CDU-Fraktionschef habe Uwe Scholz das Gespräch mit Oliver Held, Grüne/Bündnis 90 gesucht. Es sei eben Anliegen der CDU, möglichst alle politischen Kräfte in ein Boot zu holen, damit die Entwicklung der Feuerwehr in die richtige Richtung gehe. 

„Niemand soll in Panik die Wache verlassen“

Was man jetzt überhaupt nicht gebrauchen könne, sei eine weitere Verunsicherung der dortigen Mitarbeiter. Es dürfe eben nicht zum Wegbewerben und Ausscheiden aus dem Dienst kommen, weil man vor Ort keine Perspektive sehe. „Niemand soll in Panik die Wache verlassen“, fügte er wörtlich an. 

Noch einmal betonte Uwe Kober, er habe bereits im Hintergrund viele Informationsgespräche geführt, seine Fraktionskollegen hätten alle das Gutachten zuhause und arbeiteten es durch. 

Nach der Besichtigung am 4. September will die CDU sich zu einer ersten Besprechung noch am Abend im Feuerwehrgeräte-Haus auf Rosmart treffen. „Ich könnte mir vorstellen, später einen Runden Tisch mit allen Parteien ins Leben zu rufen, damit wir für die Zukunft der Feuerwehr in Altena eine gute Lösung finden.“ 

Übrigens: Auch der „Chef in Rente“, Udo Winter, wäre für ihn ein Ansprechpartner. Der kenne schließlich die örtliche Situation allerbestens.

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