Immobilien im Wert von 21,3 Mio. Euro verkauft

Millionengeschäft: Grundstücksmarkt in Altena deutlich belebt

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Immobilien im Wert von 21,3 Millionen wechselten den Besitzer in Altena.

Altena – Die höchsten Umsätze werden in Altena nach wie vor mit Gebrauchtimmobilien erzielt. 115 Häuser wurden 2018 in Altena verkauft, das waren 23 mehr als im Jahr davor und damit ein Plus von 25 Prozent.

Möglicherweise hätten es noch mehr sein können: Ortsansässige Makler berichten von vorgemerkten Interessenten, die dringend ein Haus in Altena suchen. Das Angebot hingegen ist im Laufe der letzten Jahre deutlich zurückgegangen, wie ein Blick in die Immobilienportale beweist.

Das wirkt sich auch auf die Preise aus. Aus dem gerade veröffentlichten Grundstücksmarktbericht für den Märkischen Kreis ergibt sich, dass ein Haus der Baujahre 1950 bis 1974 im vergangenen Jahr im Schnitt 171.000 Euro kostete.

2016 lag der Preis für solch ein Gebäude noch bei 146.000 Euro. Der durchschnittliche Wert älterer Häuser (Baujahr 1920 bis 1949) stieg im gleichen Zeitraum von 137.000 auf 152.000 Euro. Trotz dieser Anstiege liegen die Preise für gebrauchte Häuser in Altena nach wie vor etwa ein Drittel unter denen in benachbarten Städten wie Lüdenscheid und Iserlohn.

Natürlich wurden 2018 nicht nur gebrauchte Häuser verkauft. 15 Eigentumswohnungen wechselten die Besitzer und vier land- und forstwirtschaftliche Grundstücke, für die insgesamt gerade mal 30.000 Euro ausgegeben wurden.

Interessanter ist da schon ein Blick auf die Erlöse aus dem Verkauf von Bauland: Insgesamt neun Grundstücke wurden verkauft – das klingt nicht nach viel, allerdings wurden dabei 4,5 Mio. Euro umgesetzt. Das dürfte in erster Linie an den großen Flächen liegen, die die Märkische Gewerbepark Rosmart GmbH im vergangenen Jahr verkauft hat. Die Zahlen entstammen dem in der vergangenen Woche erschienenen Grundstücksmarktbericht für den Märkischen Kreis, aus dem sich ein insgesamt gestiegenes Interesse an Immobilien in der Region herauslesen lässt.

Das Jahr 2018 brachte dem Immobilienmarkt, ebenso wie das Vorjahr, auf vielen Marktsegmenten Preissteigerungen. Unter www.boris.nrw.de kann der Grundstücksmarktbericht für den Märkischen Kreis im Internet heruntergeladen werden – eine spannende Lektüre auch für Hausbesitzer. Dazu Holger Peters, Geschäftsführer des Gutachterausschusses im Märkischen Kreis: „Auf mehr als 100 Seiten finden sich Vergleichswerte für Ein- und Zweifamilienhäuser, Erbbau- und Liegenschaftszinssätze, Preisentwicklungen und Indexreihen sowie Durchschnittswerte für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke.“

Ergänzt wird der Grundstücksmarktbericht durch die aktuelle Bodenrichtwertkarte mit etwa 1400 Bodenrichtwerten. Über eine Zoomfunktion können frei wählbare Ausschnitte im Kreisgebiet angezeigt werden. Um schnell und aktuell den Bodenrichtwert seines eigenen Grundstücks interaktiv abzufragen, ist eine Suche über Adressen möglich. Des Weiteren können historische Richtwerte ab 2011 aufgerufen sowie entsprechende Ausdrucke erstellt werden.

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