Eier verkaufen sich wie immer

Eier-Skandal macht sich auf dem Altenaer Wochenmarkt nicht bemerkbar

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„Meine Eier sind unbedenklich“, versichert Markthändler Eberhard Frommmann. Seit dem Fipronilskandal ist das eine der am häufigsten gestellten Fragen.

Altena - „Was glauben sie, wie viele das schon gefragt haben?“ Markthändler Eberhard Frommann muss in diesen Tagen immer wieder versichern, dass seine Eier unbedenklich sind. Angesichts des Fipronilskandals ist das wohl eine ganz normale Nachfrage.

Viele Käufer sind in Aufruhr, nachdem das eigentliche Pflanzenschutzmittel in Eiern gefunden wurde. 

Frommann bezieht seine Ware vom Hof Schlüppner in Sundern, der auf die Benutzung solcher verbotenen Mittel verzichtet. 

"Eier von Bauern aus der Region" 

Einen Stand weiter ist sich Ralf Moritz ebenfalls sicher, dass seine Produkte unbedenklich zu verzehren seien. „Wir haben unsere Eier von einem Bauern hier in der Region“, erklärt er. 

Auf den Absatz der Markthändler in der Burgstadt wirkt sich der Skandal nicht aus. 

Ein Gesprächsthema ist er aber auf jeden Fall. Sprüche wie: „Möchtest du nicht zur Abwechslung mal ein paar gesunde Eier kaufen““ oder auch Spekulationen („Man soll herausgefunden haben, dass das Kontaktgifte gar nicht in dem Ei selbst, sondern nur in der Eierschale gefunden wurden“) sind keine Seltenheit, wenn Kunden am Marktstand vorbei gehen, berichten beide übereinstimmend. 

"Wir erhöhen unsere Preise nicht"

Trotz des Verkaufsstopps von Eiern in manchen Lebensmittelläden nutzen die Verkäufer dies nicht aus: „Wir erhöhen unsere Preise nicht, sowas brauchen wir gar nicht“, erzählt Eberhard Frommann.

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