Altena unter den „Top Ten“

ALTENA ▪ Rot-grün in Düsseldorf ist gut für das schwarze Altena: Eine Übersicht der Bezirksregierung zeigt, dass die Stadt überdurchschnittlich hohe Zuschüsse erhält.

2011 schüttete die Bezirksregierung Fördergelder in Höhe von 120 Mio. Euro an die Kommunen aus. Dabei handelte es sich um Mittel des Landes, des Bundes und der EU. Das meiste Geld (24,6 Mio. Euro) floss nach Dortmund, es folgen Siegen (9,3 Mio. Euro), Bochum (9,2 Mio Euro) und dann auf Rang vier schon Altena. Mit einem Gesamtbetrag von 6,3 Mio. Euro liegt die Burgstadt deutlich vor größeren Städten wie Lüdenscheid, Iserlohn, Arnsberg oder Hamm.

Noch deutlicher wird die ausgesprochen zuvorkommende Haltung des Landes, wenn man die Höhe der Zuschüsse in Relation zur Einwohnerzahl betrachtet. Nach Altena flossen 339 Euro pro Einwohner – ein absoluter Spitzenwert. Siegen bringt es auf knapp 90 Euro pro Einwohner, für Lüdencheid liegt dieser Wert bei 51,50 Euro.

Die wirtschaftliche Entwicklung fördern und durch gezielte Förderungen Akzente setzen – das ist nach den Worten von Ferdinand Aßhoff Ziel der Zuschüsse. Er ist Direktor der Abteilung für regionae Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft, die diese Gelder verwaltet.

2011 floss vor allem für den Umbau der Lenneuferstraße und die Terrassen Geld nach Altena. Das dafür zuständige Dezernat für Städtebau verwaltet mit 58,7 Mio. Euro den größten Etat. Das Dezernat gewerbliche Wirtschaft nahm rund 47,3 Mio. Euro in die Hand, der ländliche Raum wurde mit 4,18 Mio. Euro bedacht und das Kompetenzzentrum für Integration konte gut elf Millionen an die Kommunen im Regierungsbezirk weiterreichen. ▪ Von Thomas Bender

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