Keine Testmöglichkeiten in Altena und Nachrodt

So schnell wird‘s nichts mit den Schnelltests

Eine Mitarbeiterin einer Teststelle hält ein Stäbchen für einen Abstrich in der Hand.
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Eine Mitarbeiterin einer Teststelle hält ein Stäbchen für einen Abstrich in der Hand.

Ab 15.März einmal pro Woche ein Corona-Schnelltest für jeden Bürger – so haben es Land und Bund versprochen. Allerdings lässt sich dieses Versprechen in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde nicht einlösen, weil es hier zunächst keine Teststellen oder -zentren geben wird.

Altena/Nachrodt - Die Nachrodter Apothekerin Jaqueline Daly, die sich beim Kreis-Gesundheitsamt um die zum Testen erforderliche „Beauftragung“ bemüht, scheitert bislang an den damit verbundenen Auflagen. Unter anderem verlangt der Kreis ein Hygienekonzept für ihr Labor. „Wir wollen natürlich alles lupenrein anbieten, um endlich loslegen zu könen“, erklärte Daly am Freitagnachmittag.

Nachbarkommunen sind schon weiter

Während in Nachbarkommungen wie Iserlohn, Hemer oder Plettenberg die dortigen Stadtverwaltungen bei der Suche nach Betreibern von Testzentren Erfolg hatten und am Montag mit dem Testen beginnen, waren Gespräche der Bürgermeister Uwe Kober (Altena) und Birgit Tupat (Nachrodt-Wiblingwerde) noch nicht von Erfolg gekrönt. Sie hatten dem Kreis die Lennehalle und die Burg Holtzbrinck als Testzentren vorgeschlagen. Aus Nachrodt verlautet, dass es im Laufe der zuende gehenden Woche zwei Termine für eine Besichtigung durch das Kreisgesundheitsamt gegeben hat, die dann beide kurzfristig abgesagt wurden. Nachrodt spreche mit dem DRK-Kreisverband Altena/Lüdenscheid darüber, ob er ein dortiges Testzentrum betreiben könne, sagte Birgit Tupat. Auch Kober bestätigt, dass die Stadt Altena mit diversen Akteuren im Gespräch sei.

Gespräche mit potenziellen Betreibern

Tupat berichtet auch von einer Frist, die der Kreis potenziellen Betreibern gesetzt hat: Sie können sich bis zum 19. März beim Kreisgesundheitsamt melden.

Die „Beauftragung“ durch den Kreis passiere dann schnell – immer vorausgesetzt, dass Hygiene, Räumlichkeiten und Sachkunde stimmten. Das sagt Alexander Bange aus der Pressestelle des Märkischen Kreises. Der betreibt in Iserlohn und Lüdenscheid eigene Testzentren, an denen auch Schnelltests möglich sind – Terminvereinbarungen sind auf wwww.maerkischer-kreis.de möglich. Weitere Testzentren in Kreis-Regie seien nicht geplant, erklärte der Sprecher. sanna/ben.-

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