Altena trägt Trauerflor

Auch die Grundschule Mühlendorf war beflaggt und mit schwarzem Trauerband versehen.

ALTENA ▪ Japan ist in aller Munde und damit auch die Betroffenheit über die Naturkatastrophe des Tsunami mit seinen vielen tausend Toten und unübersehbaren Folgen sowie die tickende Zeitbombe des bevorstehenden Atom-Supergau.

Auch Altena nimmt am Schicksal der Menschen im Land der aufgehenden Sonne teil. Auf Anordnung des Bundesinnenministers waren gestern alle öffentlichen Gebäude beflaggt und trugen ein schwarzes Trauerband. „Die Mail kam kurzfristig, ich habe sofort alle Schulhausmeister informiert und deshalb ging das ganze gut über die Bühne“, sagte Hauptamtsleiterin Tanja Jäker aus dem Rathaus. Ihr oblag es auch, die Kollegen aus der Verwaltung zu bitten, am gestrigen Morgen um Punkt 9.30 Uhr für eine Minute die Arbeit ruhen zu lassen. Eine zentrale Versammlung gab es dazu nicht im Rathaus. „Ich habe aber um 9.25 Uhr noch einmal eine Rundmail an alle Kollegen geschickt, um sie daran zu erinnern“, sagte Jäker gestern.

Passanten nahmen den ungewöhnlichen Flaggenschmuck sehr wohl zur Kenntnis und zeigten Verständnis. Auch die Busse der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG), die in Altena unterwegs waren, ließen Fahrplan Fahrplan sein und blieben um 9.30 Uhr für eine Minute stehen. Aber nur dort, wo es gefahrlos in den Busbuchten möglich war.

Die Kinder der Grundschule Mühlendorf, wo mitten auf dem Schulhof der Flaggenmast steht, wurden durch Lehrkräfte informiert, was es mit dem schwarzen Trauerband auf sich hat.

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