Altena-Taler sollen Kaufkraft am Ort halten

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Corina Turner, Ulrike Betzler-Hüttemeister und Uwe Krischer stellten die Gutscheine vor.

ALTENA - „Heute fällt der Startschuss!“, sagte gestern Uwe Krischer vom Stadtmarketing-Verein. Im Beisein von Vorsitzender Corina Turner, Geschäftsfrau Ulrika Betzler-Hüttemeister und Gundula Flusche von der Stadt, stellte er den Altena-Taler vor. Diese Stadt-„Währung“ gibt es künftig als Geschenk- und damit als Einkaufsgutscheine in den Stückelungen fünf, zehn und 20 Euro. Verkauft werden die Papiere ausschließlich in allen Geschäftsstellen der Volksbanken und der Sparkasse.

„Wir möchten mehr Kaufkraft in Altena halten“, begründete Krischer die Auflage der Gutscheine. Sie sollen in allen Stadtteilen von möglichst vielen Geschäftsleuten, aber auch Handwerkern und Gastronomen, eingelöst werden. Denen entstehen dafür keine Kosten, sie rechnen die angenommenen Altena-Taler einfach mit einem der beiden beteiligten Geldinstitute 1:1 wieder ab.

Krischer bemühte das Beispiel der Geschenke-Suche und meinte: „Das kennt jeder: Oft weiß man nicht so recht, was es sein soll. Natürlich haben viele Geschäfte eigene Gutscheine. Aber der Altena-Taler ist eine gute Alternative, denn er wird demnächst wohl in fast allen Geschäften – auch in den Ortsteilen wie Dahle, Evingsen oder der Rahmede – eingelöst werden.“

Man gebe jetzt Gas, meinte Corina Turner, „weil wir natürlich noch das Weihnachtsgeschäft mitnehmen möchten.“ Die Altena-Taler gibt es – je nach ihrer Stückelung – in verschiedenen Farben und „natürlich in einem ansprechenden Geschenkumschlag“, so Gundula Flusche.

Beigefügt ist stets auch eine aktuelle Liste, von welchen Betrieben der Gutschein angenommen wird. Sie bereitet zur Zeit Anschreiben an alle Gewerbetreibenden der Stadt vor.

Wünschenswert ist, dass alle die, die einen Altena- Taler künftig in ihrem Haus einlösen werden, einen kleinen Aufkleber in ihr Fenster hängen. „Das hilft auch den Kunden“, so Krischer. Man habe sich natürlich auch in den umliegenden Kommunen informiert. „Wir vom Stadtmarketing-Verein glauben fest, so bleibtmehr Kaufkraft am Ort.“

von Johannes Bonnekoh

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