Geld für Juist und gegen Kinderlähmung

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Andreas Opitz und Hans-Ulrich Holtkemper vom Rotary-Club mit Marlies Becker und Thomas Becker vom Förderkreis Juist (von links).

Altena - Mit 2500 Euro unterstützt der Rotary-Club Altena-Werdohl-Plettenberg das Jugenderholungsheim auf der Nordseeinsel Juist. An der Spende waren auch die Abiturienten des Burggymnasiums beteiligt, die auf dem Weihnachtsmarkt alte Plastikdeckel gesammelt hatten.

Deutschlandweit sammeln die Mitglieder der Rotary-Clubs solche Deckel, die dann eingeschmolzen werden. Mit jedem Kilogramm Plastik – umgerechnet 500 Deckel – kann ein Kind gegen die unheilbare Krankheit Poliomyelitis (kurz Polio), auf Deutsch Kinderlähmung, geimpft werden. „Zwei große Tonnen mit Plastikdeckeln sind an einem Wochenende zusammengekommen“, berichtet Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper, der zugleich auch Präsident des Rotary-Clubs Altena-Werdohl-Plettenberg ist.

Für jede volle Tonne hatten die heimischen Rotarier einen Betrag von 1000 Euro für den Förderkreis Juist, der das Erholungsheim an der Nordsee betreibt, in Aussicht gestellt. Letztlich hat der Klub den Betrag auf 2500 Euro aufgestockt.

„Wir freuen uns natürlich über jede Spende“, betont Thomas Becker, Schatzmeister des Förderkreises, der auch schon eine Verwendung für die großzügige Spende gefunden hat: Alle 41 Schlafplätze erhalten neue Oberbetten und Kopfkissen.

Der laufende Betrieb des Heims ist nicht nur kosten-, sondern auch zeitintensiv: Etwa zwölf ehrenamtliche Helfer fahren vor Saisonbeginn für eine Woche nach Juist, um die Grundreinigung vorzunehmen und weitere Vorbereitungen zu treffen. Rund eineinhalb Wochen verbringen zudem acht Handwerker dort.

Vom den Osterferien bis zum Ende der Herbstferien steht das Jugenderholungsheim vor allem Kinder- und Jugendgruppen oder Schulklassen offen, erklärt Geschäftsführerin Marlies Becker: „Für jedes Kind, das in Altena zur Schule geht, soll ein Aufenthalt am Meer möglich sein.“

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