Baum musste für Bergung gefällt werden

Falsch abgebogen: 17-Tonner steckt an gefährlicher Stelle fest

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Festgefahren: Der 17-Tonner steckte auf einem schmalen Weg nahe der Fuelbecke fest.

Altena - Ein Lkw-Fahrer aus Tschechien hat sich auf einem Gebirgsweg in Obergockeshohl festgefahren. In einer aufwändigen Aktion musste sein 17-Tonner befreit werden - aus einer gefährlichen Lage.

Der Fahrer war am Dienstagmorgen um 9 Uhr mit Navi auf der Höhenstraße zwischen Lüdenscheid und Werdohl unterwegs und bog versehentlich nach Obergockeshohl ab. 

Ein Fehler mit Folgen: "Irgendwann kam ihm dieser Sauerländer Gebirgsweg doch komisch vor, und er versuchte zu drehen", berichtet die Polizei. "Dabei geriet er auf einer abschüssigen Wiese in Schräglage und kam nicht mehr weiter."

Baum wegen Kran gefällt

Mit einem einfachen Abschleppwagen war das 17 Tonnen schwere Gefährt, beladen mit Elektroteilen, nicht zu befreien. Kranwagen und Schlepper mussten anrücken. Sogar ein Baum musste gefällt werden, um Platz zu machen für den Kran.

Was den Unfallort brisant machte: Unterhalb der Wiese verläuft der Fuelbecke-Bach, der in die Altenaer Trinkwasser-Talsperre mündet. Für die Bergungskosten muss die Spedition aufkommen, für die der Fahrer unterwegs war. Davon war der Fahrer gar nicht begeistert. Dabei war die Aktion war extrem aufwändig: Erst nach mehr als sechs Stunden war der Einsatz um 15.33 Uhr beendet.

Fehlerquelle Navi

Ebenfalls am Dienstag hatte sich der Fahrer eines österreichischen Lkw in Halver-Berge festgefahren

Blindes Vertrauen auf das Navigationsgerät ist ein moderner Pannen-Klassiker. Spektakulär war etwa die Irrfahrt eines 40-Tonners bis kurz vor die Burg Altena. Der Fahrer war mit den Nerven fertig. Ein Bauhof-Mitarbeiter löste die komplizierte Lage. In Nachrodt fand sich sich ein 40-Tonnen-Lkw mitten im Wald wieder. Ein anderer missachtete Schilder und bliebt in einer Kurve stecken.

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