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 Nach der Flut: Viele Betroffene sanieren ihre Häuser falsch

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Von: Thomas Bender

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Bei der Sanierung der vom Hochwasser betroffenen Gebäude werden oft gravierende Fehler gemacht. Das beobachtet nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch der von der Caritas engagierte Sachverständige Jens Altenberger.
Bei der Sanierung der vom Hochwasser betroffenen Gebäude werden oft gravierende Fehler gemacht. Das beobachtet nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch der von der Caritas engagierte Sachverständige Jens Altenberger. © Machelett, Lydia

Bei der Sanierung der vom Hochwasser betroffenen Gebäude werden oft gravierende Fehler gemacht. Das beobachtet nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch der von der Caritas engagierte Sachverständige Jens Altenberger.

Altena – Die Flut-Katastrophe hat Altena und die Umgebung hart getroffen. Noch immer sind Menschen damit beschäftigt ihre Häuser wieder herzurichten. Doch oft werde zur Tat geschritten, obwohl Gebäude noch nicht vollständig trocken seien. „Schimmel ist dann vorprogrammiert“, befürchtet Anette Wesemann, die seit Mittel Juli Kontakt zu vielen Betroffenen hat.

„Mancher ist mit der Situation überfordert“, befürchtet auch Stadtkämmerer Stefan Kemper und bittet eindringlich darum, das neue Beratungsangebot anzunehmen, das die Stadt zusammen mit dem Büro C&E entwickelt hat.

Feuchte Räume und überforderte Besitzer: Viele Betroffene sanieren ihre Häuser falsch

Denn nach den Aufräumarbeiten und der Trocknung der Gebäude stehen viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzerin in Altena nun vor grundlegenden Fragen – zu Themen von einer möglichst schnellen Reparatur über die Erneuerung der Heizungsanlage bis zur Sanierung des kompletten Gebäudes.

Bei diesen und anderen Fragen möchte die Stadt in Zusammenarbeit mit Bauingenieuren, Architekten und Haustechnikern des für den Wiederaufbau engagierten Unternehmens C&E den Betroffenen noch bis Freitag, 17. Dezember, kostenlose Unterstützung bieten. „Denn bevor Keller, Außen- und Innenwände oder Decken saniert werden können, muss die Trocknung abgeschlossen sein“, heißt es in einer Pressemitteilung dazu. Vorher müssten häufig Putz oder Bodenbeläge entfernt werden. „Der Trocknungsvorgang sollte mit einer Feuchtemessung begleitet werden“, mahnen die Fachleute. Bei der Auswahl der neuen Materialien sei auf die Widerstandsfähigkeit gegen Feuchteeintrag zu achten.

Viele Betroffene sanieren ihre Häuser falsch: Termine für Beratung

Für die Beratung können Termine bis 17. Dezember, jeweils zwischen 9 bis 18 Uhr, unter Tel. 0 23 52/20 92 23 vereinbart werden. Dieser Service ist für Flutgeschädigte kostenfrei.

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