Das wird der neue Chef der Baugesellschaft

+
Chefwechsel: Manfred Haupt (Mitte) tritt die Nachfolge von Joachim Effertz (links) an. Aufsichtsratsvorsitzender Jan Möhling (rechts) stellte ihn vor.

Altena –Er ist waschechter Rheinländer, Kind des Karnevals - und zieht nun nach Altena: Manfred Haupt wird  im Januar Chef der Baugesellschaft. In der Branche kennt er sich bestens aus.

Der neue Chef der Altenaer Baugesellschaft (ABG) ist 57 Jahre alt, verheiratet und wohnt in Mettmann. Nun stellte sich Manfred Haupt den 15 Mitarbeitern des Unternehmens vor. Am 1. Januar tritt er die Nachfolge von Joachim Effertz an, der nach achtjähriger Tätigkeit in Altena zum Lüdenscheider Wohnungsbauunternehmen Lüwo wechselt. 

Haupt ist gelernter Wohnungskaufmann und Immobilienfachwirt und arbeitete bisher in einer Führungsposition beim Bilfinger-Nachfolger Apleona. Vorher war er unter anderem bei der LEG tätig.

Umzug ist beschlossene Sache

Haupt mag keine langen Autofahrten. Es sei für ihn undenkbar, dauerhaft zwischen seinem jetzigen Wohnort und Altena zu pendeln, sagte er. Deshalb sei ein Umzug in die Burgstadt beschlossene Sache, er suche mit seiner Frau bereits nach einer entsprechenden Immobilie. 

Seine neue Aufgabe sei aus der Distanz auch gar nicht zu meistern, glaubt der Neue. „Und wenn ich mich für eine Sache entscheide, dann will ich sie auch zu 100 Prozent erfüllen.“ In und um Altena hat er sich bereits umgesehen, unter anderem bei Wanderungen mit seiner Frau und seinen beiden Hunden. 

Probleme reizen ihn

Die Bereitschaft, nach Altena zu ziehen – und zwar aus Überzeugung – habe die Entscheidung des ABG-Aufsichtsrates durchaus beeinflusst, berichtet dessen Vorsitzender Jan Möhling: „Hinzu kamen die fachlichen und menschlichen Qualitäten von Herrn Haupt.“ 

Als er sich Mitte des Jahres entschieden habe, sich um die Effertz-Nachfolge zu bewerben, habe er natürlich versucht, sich einen Überblick über das Unternehmen zu verschaffen, berichtet Haupt. Dabei stellte er natürlich auch fest, dass die Baugesellschaft wegen des Einwohnerrückgangs Probleme habe. Gerade das reize ihn. „Ich suche die Herausforderung.“ 

Haupt: Interessante Farbkonzepte

Er habe sich in seinen bisherigen Positionen auch als Problemlöser profiliert. Zugute komme ihm, dass er „von der Struktur her ein absolut positiver Mensch“ sei. Seinem Vorgänger Joachim Effertz zollt er Respekt: „Ich hätte vieles ganz genau so gemacht.“ Das Abriss-Programm, das Effertz in der Vergangenheit fuhr, ist für Haupt nichts Ungewöhnliches: „Abbrüche gehören zu den normalen Zyklen in der Immobilienwirtsschaft.“ 

Als interessant bezeichnet er die Farbkonzepte, die in den vergangenen Jahren entwickelt und umgesetzt wurden: Das mache die ABG zur Marke. Eine solche Profilierung sei auch in dieser Branche wichtig. 

Rheinländer durch und durch

Abrupte Veränderungen seien nicht zu befürchten: Der Wirtschaftsplan 2020 sei vom Aufsichtsrat verabschiedet, die darin enthaltenen Maßnahmen würden natürlich umgesetzt. Haupts Plan ist es, für den Rest seines Berufslebens in Altena zu bleiben. Seine alte Heimat wird er trotzdem immer wieder mal besuchen, vor allem im Frühjahr – als waschechter Rheinländer hat er Karneval mit der Muttermilch aufgesogen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare