13 Neueintritte

Altena: Groko-Verhandlungen positiv für örtliche SPD

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Altenas SPD-Chef Lutz Vormann freut sich über 13 Partei-Neueintritte im Zuge der Groko-Diskussion.

Altena - Die Groko-Verhandlungen auf Bundesebene bescheren dem SPD-Ortsverein Altena einen stattlichen Mitgliederzuwachs. Auf Anfrage bestätigte Ortsvereins-Chef und Fraktionsvorsitzender Lutz Vormann: „Wir konnten seit Januar 13 neue Mitglieder begrüßen. Das ist schon eine Hausnummer.“ Insgesamt gehören mehr als 100 Genossen dem Ortsverein der SPD in Altena an.

Natürlich dürfen die „Neuen“ auch am entscheidenden Votum, ob die SPD nun in eine Große Koalition mit den Unionsparteien eintreten soll oder nicht, teilnehmen. „Für mich ist das gar keine Frage. Das ist Demokratie“, so Vormann. Er stellte weiter erfreut fest, dass es wegen der Groko-Verhandlungen „bis jetzt aber auch keinen einzigen Austritt gegeben hat. Das war zu Zeiten der Verabschiedung der Agenda 2010 von Kanzler Gerd Schröder noch ganz anders.“

Unterbezirk

An eine eigene Veranstaltung zur Entscheidungsfindung aller Altenaer-Mitglieder in Richtung Groko ja oder nein, denkt Vormann zurzeit auf Ortsebene nicht. „Es gibt dafür auf Unterbezirksebene Veranstaltungen.“ Zudem müsse das jeder Sozialdemokrat für sich entscheiden. „Ich möchte da nicht hineinreden.“ Vormann bittet ausschließlich darum, dass sich die Genossen vor dem Abgeben ihres Votums „ausführlich und intensiv mit dem dann ausgehandelten Koalitionsvertrag beschäftigen und auch das Kleingedruckte lesen.“

Kleingedrucktes lesen

Sich allein aus medialen Quellen ein fundiertes Meinungsbild zu verschaffen, halte er eher für schwierig. Angesichts fallender Umfragewerte für die SPD und stagnierender sowie sogar leicht anziehender Werte für die AfD, sieht Vormann persönlich die SPD in der Pflicht, in eine Groko einzutreten. „Nur in der Regierung können wir etwas bewegen. Die SPD hat schon in der vergangenen Koalition Zeichen gesetzt und viel erreicht.

Vormann pro Groko

Nur ist das leider nicht so beim Wähler angekommen.“ Man habe eine Verantwortung gegenüber der Partei, aber auch gegenüber Deutschlands und Europas. „Wir müssen gestalten. So etwas geht in einer Regierung immer noch am besten“. Am morigen Sonntag sollten die Koalitionsverhandlungen planmäßig enden. Deshalb baue er auch für Kurzentschlossene, die jetzt noch eintreten wollten, keine Hemmnisse auf und rät: „Am einfachsten wäre es, das Online-Eintrittsformular auf der Internet-Seite der Bundes-SPD anzuklicken und sich dann einzuschreiben.“

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