DRK Altena gibt neue Blutspendeausweise aus

Blutspender können ab sofort neue, bundeseinheitlich geltende DRK-Spenderausweise erhalten.

ALTENA - Das macht Sinn: Wenn das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Altena, Nachrodt-Wiblingwerde, am 24. und 25. Januar jeweils von 14 bis 19 Uhr im DRK-Haus an der Lüdenscheider Straße erneut Blutspendetermine anbietet, wird auch vor Ort der neue DRK-Blutspendeausweis eingeführt.

Wie Renate Nietsch, seit vielen Jahren für die Organisation der Blutspendetermine zuständig, bestätigte, kann jeder Blutspender sich für die Umstellung auf diesen einheitlichen Blutspendeausweis in Scheckkartenform entscheiden. Er muss dazu schriftlich zustimmen, tut er das nicht, behält er den bisherigen Ausweis.

Der Vorteil dieses neuen Ausweises liegt nach Meinung der erfahrenen DRK-Helferin in der Vereinheitlichung der Anwendung bei allen sieben DRK-Blutspendediensten in ganz Deutschland. Zur Erinnerung: Spendete ein DRK-Blutspender bisher in einem anderen Bundesland als NRW seinen Lebenssaft beim DRK, musste immer erst ein neuer regional gültiger Spendeausweis ausgestellt werden. Nietsch: „Das hat nun ein Ende.“ Alle DRK-Blutspendedienste werden bundesweit bis 2013 schrittweise auf den neuen Ausweis umstellen. Die Begründung für die unterschiedlichen Umstellungszeitpunkte sind nach Mitteilung der Pressestelle des DRK-Blutspendedienstes Hagen aufwendige edv-technische Vorbereitungen.

Noch ein paar Infos zum neuen Ausweis selbst: Die Plastikkarte im Scheckkartenformat enthält einen Chip, auf dem die notwendigen Informationen gespeichert sind. Der Datenschutz, so heißt es vom DRK-Blutspendedienst Hagen weiter, werde aber natürlich konsequent eingehalten.

Und was steht auf dem Chip? Neben den Daten zur Person des Spenders (Name, Vorname, Geburts-Datum, Wohnanschrift, Blutgruppe) sind zusätzlich noch die Anzahl der geleisteten Blutspenden und das Datum der jeweils letzten Spende gespeichert. Renate Nietsch: „Es muss aber niemand fürchten, dass hier auch medizinische Befunde gespeichert sind. Das ist nicht der Fall.“

Die Ausweise werden von Spezialunternehmen ausgestellt und per Post verschickt. Mit unterschiedlichem Aussehen unterstreichen sie zugleich die Spendeleistung der Blutspender. So wird es Ausweise für die erste bis 25. Spende, für die 25. bis 50. Spende, für die 50. bis 100. Spende und für mehr geben.

von Johannes Bonnekoh

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