In Altena gibt es bald einen Landmarkt

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Initiator des Landmarktes Altena: Hubert Deitmerg.

ALTENA - Neues Leben an der Lennestraße 53. Im ehemaligen Lebensmittelmarkt Kotzte zieht ab dem 9. Juni Bäckermeister Hubert Deitmerg ein. Der Holzofenbäcker aus Werdohl verkauft dann regelmäßig unter der Bezeichnung Landmarkt Altena seine Brot- und Backerzeugnisse gemeinsam mit Direktvermarktern von heimischen Höfen. Regelmäßig ein Mal pro Woche donnerstags tritt Deitmerg von 8 bis 17 Uhr an die Kunden.

„Gesunde Ernährung ist heute nicht nur in aller Munde. Gesunde Ernährung basiert in erster Linie auf Vertrauen“, sagt der 49-Jährige. Er möchte mit seinen Partnern „authentisch sein“ und im neuen Landmarkt Altena nur Produkte veräußern, für die „wir als Erzeuger bürgen.“ In Neuenrade eröffnete Deitmerg im Januar seinen ersten Landmarkt, Werdohl folgte im April. Jetzt ist Altena an der Reihe und der Bäcker, der 1988 die Meisterprüfung in seinem Handwerk ablegte, ist sicher: „Die Altenaer werden von diesem Angebot profitieren.“

Seine Grundidee und damit Ladengeschäft eins kam ihm, als der Wochenmarkt in Neuenrade mangels Masse eingestellt wurde. „Ich möchte nun der Bevölkerung weiterhin die Möglichkeit geben, ein Mal in der Woche hochwertige Produkte einkaufen zu können – mit garantiert nachvollziehbarer Geschichte.“

Wer sich dafür interessiere, wo seine Kartoffeln angebaut würden oder wo das Fleisch herkomme, das bei ihm in der Lennestraße 53 über den Tresen geht, „ist jederzeit beim entsprechenden Erzeugen willkommen“, verspricht Deitmerg nur höchste, eben nachprüfbare Qualität.

Seine Partner werden zumindest in den ersten Wochen auch am Verkaufstag im Laden sein. „Es gilt, Vertrauen aufzubauen, vielleicht Gespräche zu führen“, sagt er.

Kaffeekultur Benkhofer aus Lüdenscheid ist mit Röstkaffee dabei, der Hof Knipps aus Nachrodt bietet Eier an. Vom Balver Hof Gödde sind Kartoffeln im Sortiment, die Käse-Deele aus Hagen bietet selbst hergestellten Käse zum Verkauf. Wurstwaren aus eigener Schlachtung offeriert der Hof Knoche aus Werdohl, ein Winzer von der Mosel bietet Wein, der Gärtnerhof Berger aus Plettenberg Biogemüse und Bioobst sowie die beliebte Biobestellkiste an. Abgerundet wird das Angebot heimischer Produkte durch Honig aus Werdohl, den Imker Horst Röttger Graf anbietet, der Märkische Naturschutzbund verkauft Obstsäfte und -brände, die Fischräucherei Jablonski aus Altenaffeln frischen und Räucherfisch und die Holzofenbäckerei Deitmerg natürlich ihr beliebtes Holzofenbrot und Kuchen. „Ich freue mich, auch Korlins Feine Kost für ein Angebot gewonnen zu haben. Hier geht es um Aufstriche und Dips.“ Deitmerg zieht seit Jahren im Radius von 50 Kilometern über die Wochenmärkte der Region. Er sagt abschließend: „Es ist das Geschmackserlebnis, auf das sich alle Altenaer freuen dürfen. Denn Naturprodukte aus unserer Region sind einfach einzigartig. Das wird der Kunde garantiert schmecken.“

vonJohannes Bonnekoh

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