Stollen ist kaum noch wiederzuerkennen

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Gut zu erkennen ist hier das helle Gewebe des „Drain-Vlies“. Es führt später das Wasser von den Innenwänden weg. ▪

ALTENA ▪ Das Bild im Stollen zum künftigen Burgaufzug hat sich in den letzten Tagen stark gewandelt: Vom blanken Fels ist fast nichts mehr zu sehen, und auch die Spritzbetonschichten verschwinden zusehends. Stück für Stück ist der Gang zum künftigen Aufzug mittlerweile auskleidet worden.

Das geschieht, seit dem die Profilierungsarbeiten zur Herstellung des endgültigen Querschnitts abgeschlossen sind, durch ein wasserführendes Drainflies. Auf dieses Gewebe werden dann Dichtungsbahnen aufgetragen, die wasserdicht verschweißt werden.

Vom Stand der Arbeiten haben sich am Donnerstagmittag Stadtplaner Roland Balkenhol und Tiefbaufachmann Sebastian Jülich bei einer Baubesprechung mit anschließender Begehung des Stollens überzeugt. Sie ließen sich von Dipl.-Ing. Ulrich Henke (Firma Feldhaus) und Michael Löffler vom Planungsbüro CDM die jüngsten Fortschritte darlegen. Immer näher rückt der Beginn des Innenausbaus im Stollen. Derzeit sind auf der Baustelle Prozessstufen zur endgültigen Fertigstellung zu sehen: Die Abdichtung, die Vorprofilierung, die Bewehrung und auch schon ein Teil der fertigen Sohle, also des betonierten Bodens. Ein stetiger, leiser Luftzug kündet vom Kamineffekt in Richtung Burg.

Für die Arbeitsgemeinschaft Burg Altena aus den Firmen Feldhaus Bergbau und Deilmann Haniel soll die Arbeit im Stollen am 3. Mai planmäßig abgeschlossen werden. In einem nachgelagerten Schritt muss dann allerdings noch die Kammer am Fuß des Aufzugsschachtes hergestellt werden. Das ist jedoch nicht möglich, solange in eben diesem Schacht noch gearbeitet wird.

Und schon bald wird sich das Bild der Baustelle ein weiteres Mal verändern. In der dritten Aprilwoche soll die Firma Hepelmann mit den Arbeiten für das Aufzugs-Empfangsgebäude beginnen. Der Anfang wird in der südöstlichen Ecke des Vorplatzes gemacht, also in der unmittelbaren Nachbarschaft der Bäckereifiliale. Etliche Aufträge zum Innenausbau wie Maler- oder Fliesenarbeiten werden derzeit über die Homepage der Stadt ausgeschrieben. Das seien Projekte, die auch für heimische Firmen interessant sind, so Stadtplaner Balkenhol. ▪ Thomas Keim

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