Dacheindeckung brannte

Feuerwehreinsatz bei Nedschroef: Rätsel des doppelten Sirenenalarms

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Die Einsatzkräfte konnten nach der Löschung des kleinen Brands flott wieder abziehen.

[UPDATE 15.38 Uhr] Altena - Die Meldung „Industriebrand“ ruft automatisch die Schnelleinsatzgruppe und die Wache auf den Plan. So war es am Freitag auch, als auf der Baustelle zum Nedschroef-Anbau ein Feuer entfacht war. Hinzu kamen die Löschzüge I und II, die allerdings auch flott wieder abrücken konnten.

Für Verwirrung sorgte der zweite Sirenenalarm, der allerdings gar keiner war, wie Wehrleiter Alexander Grass erklärte. Geistesgegenwärtig hatten die Handwerker die in Brand geratene Schweißbahn auf der Baustelle mit dem Bagger herabgerissen und so Schlimmeres verhindert.

„Wir mussten nur noch ablöschen, das war ein kurzer Einsatz dank der mitdenkenden Kollegen auf der Baustelle“, berichtete Grass.

Aufgrund der Meldung „Industriebrand“ waren vorsichtshalber insgesamt 40 Feuerwehrkollegen ausgerückt. Das entsprechende Personal- und Fahrzeugaufgebot hatte die Teilnehmer des Berufsverkehrs in der Nette Schlimmeres vermuten lassen - zumal zwei Mal Sirenenalarm zu hören war, der auf eine Nachalarmierung weiterer Kräfte schließen ließ.

„Die hat es aber gar nicht gegeben“, erklärt Alexander Grass. Aber er hat eine Erklärung dafür, warum es so geklungen haben mag: „Die Funkwellen, die der Märkische Kreis aussendet, steuern die Masten nacheinander an. Dahle und Evingsen werden zuerst erreicht worden sein, da waren die ersten Sirenen zu hören. Der Mast für das Altenaer Stadtgebiet ist in diesem Fall wohl ein paar Minuten später angefunkt worden. Das kann gelegentlich passieren - auch bei einmaliger Alarmierung.“

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