Altena als Ferienor – Immer öfter: Wir kommen wieder

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Torsten Dreyer beim Blick in sein Gästebuch.

ALTENA - Wer sich für einen Urlaub in der Burgstadt interessiert, sucht den ersten Kontakt häufig über das Internet. Da kommt Torsten Dreyer ins Spiel. Der freie Journalist, der ein Eigenheim mit Ferienwohnung an der Peroner Straße im Stadtteil Nettenscheid bewohnt und besitzt, hat sich nämlich die Internet-Domäne „http://www.altena-urlaub.de“ gesichert.

„Da läuft viel auf“, lacht der junge Mann. „Auch wenn leider nicht alle bei uns Ferien machen.“ Trotzdem ist der Inhaber einer zertifizierten Drei-Sterne-Wohnung mit 52 Quadratmetern Nutzfläche „sehr zufrieden.“ Seine Räume sind zusätzlich vom Deutschen Tourismus Verband (DTV) als Anlaufstelle für die bundesweite Route „Wanderbares Deutschland“ als für Wanderer besonders geeignet ausgewiesen und mit drei Sternen bewertet. Und das Dreyer nicht übertreibt oder sein eigenes Geschäft durch die rosa-rote Brille betrachtet, belegt ein Blick ins Belegungsbuch, mehr aber noch in das Gästebuch, das in seiner Wohnung ausliegt.

Von: „Wir kommen gerne wieder her“ über: „Wir haben besonders die Ruhe geschätzt“ oder: „Das waren wirklich schöne Tage“, spannt sich dabei der Bogen. „Wenn ich die Endsäuberung vornehme, ist mir ein Blick in dieses Buch oft mehr wert, als zum Beispiel ein kleines Trinkgeld, das der ein oder andere Gast auch im Zimmer hinterlässt.“

Altena als Ferienziel, ja rechnet sich das denn? Torsten Dreyer besitzt noch weitere Ferienwohnungen, unter anderem im Wintersportzentrum Winterberg. Dort sei es viel, viel schwerer am Markt als hier. „Das Angebot ist einfach zu riesig.“ Als er kürzlich einem lieben (Dauer)-Gast in Winterberg absagen musste, schlug er ihm alternativ Altena als Ferienziel vor. „Ja, warum nicht?“, hätte die Familie geantwortet und anschließend eine Woche in Südwestfalen verbracht. Auch sie schied vom Sauerländer mit dem Versprechen: „Wir kommen wieder!“

Neben der Burg – „das ist und bleibt unser großes Pfund“ – wuchert Dreyer mit der herrlichen Landschaft und den kurzen Wegen zu lohnenden Ausflugszielen in der Region. Als da sind Dechenhöhle, der Sauerland-Höhenweg, der Drahthandelsweg, die Museen, das Aquamagis in Plettenberg, die kleine Fuelbecke und die weiteren Talsperren der Umgebung, um nur einiges zu nennen.

Natürlich steigen bei ihm auch Monteure oder Handlungsreisende ab. Aber im Grunde sind es doch meist Familien oder Ehepaare, die sich in Altena sehr wohlfühlen. Gestaunt hat er kürzlich, als aktive Square Dancer bei ihm einkehrten. „Da gibt es Tanzpaare vorwiegend aus Ostdeutschland, die fahren von Burg zu Burg im Land, schließen sich dann vor Ort den Clubs an und ziehen so durch die Republik. Bis dato wusste ich nicht, dass wir hier im heimischen Raum sogar vier Square-Dance-Clubs haben.“

Altena, Südwestfalen, ja die ganze Region hat für Torsten Dreyer noch „ganz viel Potential. Besonders was das Wandern angeht. Da ist sicher noch viel zu entwickeln“, ist sich der Mann sicher.

Er arbeitet übrigens eng mit der Stadt Altena und dem Stadtmarketing-Verein zusammen. Auch von dieser Seite wurde er kürzlich mit seiner Nettenscheider Wohnung besonders ausgezeichnet. „Es ist einfach wichtig, Qualität anzubieten. Das zahlt sich langfristig aus“, ist sich Dreyer ganz sicher. Zu seiner Aufenthaltsqualität in der Ferienwohnung auf dem Nettenscheid zählen unter anderem ein separater Hauseingang und ein eigener Gartenanteil. „Hier kann jeder Gast wirklich Ruhe tanken, ohne das es auch langweilig wäre.“

von Johannes Bonnekoh

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