Energiecontrolling für Liegenschaften der Stadt

Altena erhält zwei Stromtankstellen

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Neue Fenster für die Schulen: Auch dafür gab die Stadt in der Vergangenheit eine Menge Geld aus. Im Gegenzug sanken die Heizkosten. Das ist auch fürs Klima gut.

Altena - Wer das Klima schützt, schont in vielen Fällen auch seinen Geldbeutel – auch das ist ein Grund dafür, dass die Stadt bei der Aachener Firma Adapton ein Klimaschutz-Teilkonzept in Auftrag gegeben hat. Darin wird das Ziel ausgegeben, den CO2- Ausstoß in Altena bis 2030 um 20 Prozent zu senken.

Dazu muss die Stadt das Ihre beitragen, schon alleine wegen ihrer Vorbildfunktion. Deshalb hat Adapton auch den Auftrag, sich mit dem Energieverbrauch der stadteigenen Immobilien zu beschäftigen. 28 Gebäude mit „hohem Sanierungsbedarf“ seien ermittelt worden, sagte Adapton-Mitarbeiter Ralf Weber, ohne konkreter zu werden. 15 dieser Gebäude seien bereits begangen worden, weitere sollen folgen. Weber sprach von einer möglichen Effizienzsteigerung von 34 Prozent, wenn knapp 50 Verbesserungsvorschläge aufgegriffen und realisiert würden.

Energie sparen

 „Das meiste Potenzial liegt in der Wärmeversorgung“, sagte er. Den höchsten Energieverbrauch hätten Schulen, dann folgten Verwaltungsgebäude und Sportstätten. Stadtkämmerer Stefan Kemper wies darauf hin, dass Energieeinsprarungen ein wichtiges Anliegen der Verwaltung seien und dass man schon 2000 entsprechende Maßnahmen in den Stiel gestoßen habe – damals untersuchte die Verwaltung Altenas Schulgebäude und fand dort erheblichen Investitionsbedarf auch bei Heizungsanlagen und Wärmedämmung. Auch Bundes- und Landesmittel zur Förderung kommunaler Investitionen seien in den vergangenen Jahren immer wieder in Maßnahmen zur Energieeinsparung gesteckt worden.

Klimaschutz

Natürlich werde sich das Gebäudemanagement auch mit den jetzt gemachten Vorschlägen auseinandersetzen, versicherte der Kämmerer. Dem Klimaschutz dienen auch zwei für 2018 geplante Investitionen: 53000 Euro wird die Stadt ausgeben, um am Langen Kamp und am Küstersort Ladestation für Elektroautos bauen zu lassen. Das wird zu etwa einem Drittel bezuschusst. Er gehe nicht davon aus, dass Fahrer von Elektroautos dort kostenlos tanken könnten, sagte Kemper auf eine Nachfrage von Helmar Roder (CDU).

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