„Auf einmal“ im Rennen um den Deutschen Filmpreis

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Sebastian Hülk spielt zusammen mit Julia Jentsch die Hauptrolle in dem 2014 gedrehten Drama.

Altena - Nach etlichen Erfolgen auf Kritikerebene hat der in Altena gedrehte Kinofilm „Auf einmal“ jetzt eine weitere Hürde auf dem Weg zur Publikumsgunst genommen. Der 2014 entstandene Streifen  ist in die Vorauswahl zur Verleihung des Deutschen Filmpreises aufgenommen worden.

Damit geht die Produktion von EEE-Film aus Berlin unter der Regie von Asli Özge ins Rennen um die „Lola“. Der Deutsche Filmpreis wird seit 1951 verliehen und gilt als die renommierteste Auszeichnung für den deutschen Film. Mit insgesamt fast drei Millionen Euro Preisgeld ist er der höchstdotierte deutsche Kulturpreis.

Zusammen mit 26 anderen Filmen, darunter so bekannte Titel wie „Willkommen bei den Hartmanns“ mit Heiner Lauterbach geht „Auf einmal“ in der Kategorie Spielfilm an den Start.

Großteil der Aufnahmen entstand in Altena

In dem knapp zwei Stunden dauernden Film aus den Händen von Asli Özge (Drehbuch, Regie) und Fabian Massah (Produzent) wird die Geschichte des aufstrebenden Bankangestellten Karsten erzählt, dessen Leben durch den plötzlichen Tod einer jungen Frau auf seiner Party aus den Fugen gerät. Der allergrößte Teil der Aufnahmen entstand in der Burgstadt und der unmittelbaren Umgebung; es gab nur wenige Drehtage an anderen Orten. Für die Kameraführung zeichnete Emre Erkmen verantwortlich. Der Film kam im Oktober 2016 in die Kinos.

Wie „Auf einmal“ am Ende abschneidet, werden nun bis zum 16. März die immerhin 1800 Mitglieder der Deutschen Filmakademie entscheiden.

Bislang etwa 10.000 Kinobesucher

Beim Verleih des Films, der Firma MFA in Regensburg, ist zu erfahren, dass der Film deutschlandweit gestartet wurde, allerdings in nur 36 Kinos. Bis jetzt haben sich etwa 10.000 Besucher „Auf einmal“ angesehen. „Die Auswertung des Films im Kino läuft noch“, so MFA-Produktmanagerin Ruth Hörnlein, „sprich, es gibt noch vereinzelte Einsätze.“

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