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Energiesparen, wo es geht

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Unter anderem die Burg Holtzbrinck wird seit Anfang dieses Monats nicht mehr angestrahlt.
Unter anderem die Burg Holtzbrinck wird seit Anfang dieses Monats nicht mehr angestrahlt. © Privat

Im Saal war es schon mal ordentlich frisch. „Wir versuchen, an allen Ecken und Kanten Energie zu sparen“, so Bürgermeister Uwe Kober zum aktuell schwierigsten Thema.

Altena – Das Thema Energiesparen stand beim Hauptausschuss am Montag zwar nicht auf der Tagesordnung, unter Anfragen sprach Ratsherr Bernhard Diel (fraktionslos) eines der wohl aktuell brennendsten Themen dennoch an. Er erkundigte sich nach den Außenbeleuchtungen an öffentlichen Gebäuden. Bürgermeister Uwe Kober (CDU) erklärte, dass öffentliche Gebäude – wie in der neuen Energiesparverordnung des Bundes vorgesehen – seit dem 1. September nicht länger angestrahlt würden. Das gelte beispielsweise für die Burg Holtzbrinck; Lichter zur Verkehrssicherung müssten allerdings an bleiben. Die Straßenbeleuchtung habe die Stadt Altena glücklicherweise vor Jahren schon gegen energiesparende LED-Leuchten ausgetauscht.

Keine Besserung in Sicht

„Wir versuchen, an allen Ecken und Kanten Energie zu sparen“, betonte Kober. Durchlauferhitzer etwa blieben aus, das Wasser beim Händewaschen folglich kalt. Eine andere Maßnahme bekamen die Mitglieder im Rathaus zu spüren: 19 Grad war es warm – beziehungsweise kalt. Kober hatte das bereits in seiner Begrüßung in einem „auf Mindesttemperatur gekühltem Saal“ angesprochen. Das Altenaer Stadtoberhaupt sprach mit Blick auf die Energie-Krise am Montagabend von einer Situation, die „äußerst dramatisch“ sei und in den nächsten Monaten wohl auch nicht besser werden würde.

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