Altena deckt sich mit Streusalz ein

Winterdienst - Der Baubetriebshof bunkert Salz.

ALTENA - Der Winter kann kommen! Einen Engpass an Streusalz – so wie in der Endphase der Schnee- und Frostperiode in den ersten Monaten diesen Jahres – soll es dabei nicht mehr geben. Volker Richter, Chef des Baubetriebshofes, ist auf Nummer sicher gegangen. „Allein in dieser Woche waren schon zwei Züge mit Streusalz bei uns. Wir haben unser Lager mit rund 50 Tonnen Salz aufgefüllt.“

Unter dem Strich bunkert der Baubetriebshof aktuell etwa 250 Tonnen des auftauenden Mittels. „Das ist mir aber immer noch nicht genug. Man weiß schließlich nicht, wie schlimm der Winter wird“, so der Fachmann. Deshalb sind weiteren 100 Tonnen Streusalz „bereits fest bestellt“.

Beim „weißen Gold“, das auf Altenas Straßen landet, handelt es sich um ein Streugut, das über eine Einkaufsgemeinschaft mit dem Landesbetrieb Straße.NRW einkauft wird. „Da bekommt man halt ganz andere Konditionen“, hat Richter sehr spitz gerechnet.

Das Streugut, das in diesem Winter bei allen Verkehrsteilnehmern hoffentlich für einen unfallfreien Übergang in den Frühling sorgen wird, kommt aus Borth bei Rheinberg. Das Salz wird dort noch traditionell unter Tage abgebaut und „hat eine erstklassige Qualität“, wie Richter unterstreicht.

Platzprobleme, die Unmengen zu lagern, hat der Baubetriebshof nicht. Neben der eigenen Salzlagerhalle können die Verantwortlichen auch auf eine trockene Halle neben dem Sportplatz Dahle ausweichen.

Ob letzten Endes unter dem Strich aber die bisher einkalkulierten 350 Tonnen Streusalz reichen, mag Volker Richter nicht zu sagen. „Das hängt einfach vom Wetter ab.“

von Johannes Bonnekoh

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