Tolle Wirtschaftsentwicklung:

Altena: Ausblick sehr positiv

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Ralf Neumann (l.) und Kai Hagen stellten die Analyse vor.

Altena - Altenaern dürfte es aufgefallen sein: Viele Unternehmen haben in den vergangenen zwei Jahren Grundstücke gekauft, neue Hallen gebaut und große Maschinen anliefern lassen. Diese Beobachtungen decken sich mit den Ergebnissen der Diagnose Mittelstand, die Firmenkundenleiter Ralf Neumann und Sparkassenvorstand Kai Hagen am Mittwoch, 17. Januar,  in der Hauptstelle vorstellten.

Das ist eine Auswertung der Bilanzdatensammlung der Sparkassenfinanzgruppe. „Mit bis zu 300 000 Abschlüssen pro Jahr ist das die größte systematisch analysierbare Datenbank dieser Art in Deutschland“, erklärte Kai Hagen. Die Finanzfachleute bestätigen die bundesweiten Ergebnisse: „Dem heimischen Mittelstand geht es gut.“ Die Daten gehen aus den Jahresabschlüssen 2016 hervor und erstmals auch aus Befragungen von

Befragungen

Sparkassen-Firmenkundenberatern, die aufgrund ihrer Vorgänge auch die Situation 2017/2018 bewerteten. Während sich in den Vorjahren viele Kundengespräche um die Finanzierung von Optimierungsvorhaben drehten, ging der Trend 2016/2017 schwer in Richtung Investition. „Das wiederum hat sich auch auf das Privatkundensegment ausgewirkt“, berichteten Ralf Neumann und Kai Hagen. „Arbeitsfähige und Arbeitswillige sind wieder in Lohn und Brot gekommen und viele langjährige Mitarbeiter von Unternehmen haben finanziell vom wirtschaftlichen Aufschwung ihrer Arbeitgeber profitiert.

Investitionswille da

Wir haben gemerkt, dass auch im häuslichen Bereich wieder ein Investitionswille da war und immer noch ist.“ In der Niedrigzinsphase war eine gewisse Ratlosigkeit aufgekommen, wie Erspartes noch gewinnbringend investiert werden sollte. „Wir sagen den Menschen, dass Aktien kein Teufelszeug sind. Davon mussten wir die Kunden, die jahrzehntelang mit risikofreien Anlagen und dem Sparbuch gefahren sind, überzeugen.

Keine Zockerei

Da gab es viele Gespräche darüber, dass ein Fondspaket mit vielerlei Anlagen keine Zockerei ist“, so Kai Hagen. Rücklagenbildung war auch für mittelständische Unternehmen ein Thema: „Es gibt wieder Polster. Die Eigenkapitalquote ist von 24,2 Prozent (2015) auf 28,3 Prozent (2016) angestiegen.“

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