Alle drei Jahre Untersuchung

Altena: Burgaufzug ist durch den TÜV

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Die Feuerwehr kann beruhigt sein: Alle sicherheitsrelevanten Einrichtungen am Burgaufzug funktionieren reibungslos.

Altena - Alle drei Jahre muss der Burgaufzug zum TÜV beziehungsweise der TÜV zum Burgaufzug: An mehreren Montagen dieses Sommers nahmen Prüfer die Anlage genauestens unter die Lupe und bescheinigten der Stadt am Ende, dass alles sicher ist.

„Das war richtig teuer“, berichtet Roland Balkenhol, der die Prüfaufträge vergeben hat. 15 000 Euro hätten die Untersuchungen am Ende gekostet – auch deshalb, weil sie sich über mehrere Wochen erstreckt. Der TÜV kam immer montags, also am Aufzugs-Ruhetag. 

Nicht nur Kabine und ihr Antrieb kontrolliert

Aufzugsprüfungen kennen alle Inhaber und Verwalter von Immobilien, die über einen Lift verfügen. Im Burgaufzug wurden aber bei weitem nicht nur die Kabine und ihr Antrieb unter die Lupe genommen. "Es werden auch alle anderen sicherheitsrelevanten Anlagen genauestens kontrolliert", erklärte Balkenhol gestern. Davon gibt es einige in und am Aufzug. 

Was tun, wenn es dort brennt? Dieser Frage gingen die Planer vor deren Bauphase sehr detailliert nach und entwickelten ein Brandschutzkonzept, dessen Wirksamkeit bei der Bauabnahme zum ersten Mal genau unter die Lupe genommen wurde. 

Die erste Prüfung nach der Inbetriebnahme war nicht weniger intensiv, alle sicherheitsrelevanten Einrichtungen wurden von den verschiedensten Fachleuten genauestens getestet. „Dazu gehörte zum Beispiel das Notstromaggregat“, berichtet Balkenhol – es ist wichtig, dass der Aufzug auch dann noch fährt, wenn das Stromnetz zusammenbricht. 

Auch die Zugangskontrollen wurden überprüft. Aus Sicherheitsgründen ist die Zahl der Menschen, die sich gleichzeitig in der Anlage aufhalten, beschränkt, was elektronisch überwacht wird. 

Alles klappte wie am Schnürchen 

Rauch aus der Dose hatten die Prüfer auch dabei. Damit simulierten sie im Stollen den Ernstfall. Als einer der Rauchmelder anschlug, klappte alles wie am Schnürchen: Es schlossen sich die richtigen Brandschutztüren, die Menschen im Stollen wären in die richtige Fluchtrichtung geleitet worden und natürlich glitt auch die große Schiebetür an ihren Platz, mit der bei Feuer der Eingangsbereich abgeriegelt wird.

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