Allgemeine Ratlosigkeit

Wann es wo schnelles Internet gibt, steht in den Sternen

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Kabel für das schnelle Internet: Wann und wo es in Altena verlegt wird, ist auch nach dem Vortrag im Ausschuss für Stadtentwicklung weitgehend offen.

Altena - Am Breitenhagen gibt es schon schnelles Internet und auch am Drescheider Berg und im Springen – das war die einzige neue Erkenntnis, die am Mittwoch der Stadtentwicklungsausschuss durch einen Kurzvortrag von Telekom-Regiomanager Jürgen Krey gewann.

Wann die anderen Stadtteile an das Breitbandnetz angeschlossen werden, blieb dort weitgehend offen.

Wie berichtet, liegt das auch an dem überaus komplexen Genehmigungsverfahren, bei dem die Kommunen nahezu außen vor bleiben und bei dem Verzögerungen beinahe zwangsläufig sind. „Ich bin schon ein wenig enttäuscht“, sagte nach der Sitzung der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Kober.

Zur Sprache kam im Ausschuss auch der Rückzug der Telekom aus den gemeinsamen Ausschreibungen von Straßensanierungen. Das ist in Altena lange praktiziert worden, bei der Dahler Ortsdurchfahrt schert das Unternehmen auf einmal aus.

Das liege daran, dass die „Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen“ (VOB), nach deren Vorgaben Bauarbeiten der öffentlichen Hand vergeben werden müssen, auf die Telekom keine Anwendung finde, erklärte Artur Huhn den Altenaer Kommunalpolitikern.

Das bedeute aber auf keinen Fall, dass bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt kein Datenkabel verlegt werde, versicherte er. Wenn der Auftrag seitens der Stadt beziehungsweise Straßen NRW vergeben worden sei, werde die Telekom mit dem beauftragten Unternehmen über die Verlegung verhandeln, sagte Huhn.

Stefan Glusa von der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen vertrat die Auffassung, dass im Zweifel der Straßenbaulastträger, also der Eigentümer der Straße, in der Pflicht sei. Das sieht man seitens der Stadt anders: Nur beim Bau neuer Straßen müsse das Datenkabel zwingend mitverlegt werden, aber nicht bei der Sanierung bestehender, argumentierte Marvin Berg vom Bauamt.

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