Schützenfest in Altena

Vollgas-Party im Festzelt

Wahnsinnsstimmung im Festzelt.

Altena - Vollgas-Party im Festzelt: Nachdem am Freitagabend die Band „Live Sensation“ einen furiosen Auftritt hingelegt hatte, stand am Samstag mit dem „Free Steps Orchestra“ eine Party-Band aus dem Norden Deutschland auf der Bühne und heizte dem Publikum im wahrsten Sinne des Wortes mächtig ein.

„Wir bestehen aus zehn Musikern und spielen alles zu hundert Prozent live“, wie Frontman und Saxofonist Matthias Hoyer in einer der Pausen hinter der Bühne betonte. Im Repertoire hatte die Top-40-Band neben den neuesten Chart-Krachern auch die „guten alten Sachen“.

Partystimmung im Festzelt

Königsparade der FWG Altena

Altenas Schützenvolk hat ein neues Königspaar

Vielleicht war mit letzterem ja das 90er-Jahre Medley gemeint, das die Band kurz vor Mitternacht anstimmte. Und obwohl einige der feierwütigen Gäste wahrscheinlich noch gar nicht geboren waren, als die Lieder entstanden sind, kannte die Menge bei „Sing Hallelujah“ von Dr. Alban oder „Barbie Girl“ von Aqua kein Halten mehr.

 Nicht nur unmittelbar vor der Bühne wurden die Hüften geschwungen und die Arme rhythmisch in die Höhe gestreckt. Auch die Tische wurden gleich an mehreren Orten im Zelt zu Tanzböden umfunktioniert. Während des Sommers ist das „Free Steps Orchestra“ zweimal im Monat auf Schützenfesten unterwegs. Was die Musiker besonders an Altena schätzen? Matthias Hoyer muss nicht lange überlegen: „Es sind vor allem die tolle Stimmung, die Menschen und die Tatsache, dass das Fest nur alle drei Jahre stattfindet.“

Auch die Hofstaatpaare hielt es bei der im wahrsten Sinne des Wortes aufgeheizten Partystimmung nicht lange auf ihren Sitzen; zumal der frisch gebackene König Andreas Opitz nicht nur einmal eine Polonaise durch die Halle anführte. Zwischendurch hatte sich zudem der Hofstaat aus dem Jahr 2006 zusammengefunden und zu diesem Anlass ein Erinnerungsfoto erstellt. Damals wurden die Schützen der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft vom jetzigen Hauptmann Klaus Hesse und Nicole Kliem angeführt. Zuvor war allerdings die Schützenfahne aus dem Thron-Bereich in Richtung Bungernhaus getragen worden.

Diese Tradition besteht bereits seit mehr als 20 Jahren. Der Grund: „die Fahne wird an den ersten Tagen für Umzuge benötigt und muss aus diesem Grund geschützt werden“, so Hendrik Bierwirt, der die Aufgabe als aktueller Fähnrich ausgeführte. Als Verstärkung hatte sich der Fähnrich neben dem neuen König Andreas Opitz auch noch Bernd Vogel, Kompanieführer Mühlendorf und Mitglied des aktuellen Hofstaats, dazu geholt. Zum Einschluss der Fahne gehört nämlich auch, dass im Bungernhaus noch ein paar Bier getrunken werden, bevor es wieder zurück ins Zelt geht. Dort nahm der Abend immer mehr an Fahrt auf und bescherte den Schützen noch eine letzte, rauschende Party-Nacht.

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