Kampf gegen wilde Partys

Alkoholverbot in der Innenstadt: Schärfere Regeln gelten ab sofort in Altena 

IHK Lockdown Einzelhandel Öffnung Forderung
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In der Altenaer Innenstadt gelten ab sofort schärfere Regeln.

Alkoholverbot und Co.: Schärfere Regeln gelten ab sofort in Altenas Innenstadt. So will die Stadt gegen wilde Partys und Gelage vorgehen.

Altena – Ab sofort gilt die mit dem Ratsbeschluss vom 28. Juni neugefasste, so genannte „ordnungsbehördliche Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ in Altena. Hauptgründe für diesen Schritt: massive Beschwerden von Anliegern des Behördenparkhauses und Alkoholexzesse bei privaten Feiern in öffentlichen Grünanlagen. So gilt ab sofort ein Alkoholverbot in folgenden Bereichen:

. alle Bushaltestellen und Wartehallen

. die Parks der Burg Holtzbrinck und des Hauses Köster-Emden sowie im Lennepark, in den Parkanlagen rund um die Burg und in der Grünanlage unter der Fritz-Berg-Brücke

. den Straßenzug Lennestraße/Kirchstraße vom Markaner bis zur Burg Holtzbrinck mitsamt Brunnen- und Zögerplatz

. den Bungernplatz sowie alle städtischen Parkhäuser und den Parkplatz der Sauerlandhalle.

Lennepromenade: Alkohol erlaubt

In diesen Bereichen darf kein Alkohol getrunken und auch keiner mitgeführt werden, „wenn aufgrund der konkreten Umstände die Absicht zu erkennen ist, diesen dort konsumieren zu wollen“, wie es in der Satzung heißt. Die Lennepromenade ist keine „Alkoholverbotszone“.

Außerdem gilt ab sofort auch „die bestimmungsgemäße Nutzung der Parkhäuser an der Bismarckstraße, Bungern, Bachstraße und Burg Holtzbrinck“. Verboten ist nun unnötiges Laufenlassen der Motoren, Arbeiten an Autos, das Befahren mit Fahrädern, Skateboards, Inlinern und das Abstellen von Unrat. Diese Regeln zielen auf diejenigen Gruppen junger Erwachsener ab, die bei denn Anwohnern vor allem des Behördenparkhauses seit Jahren für großen Unmut und auch Angst sorgen.

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