Aktiv gegen Leerstände in Altenas Innenstadt

ALTENA – „Heute treffen wir uns erstmals zum Beschnuppern. Was dabei herauskommt, kann ich noch nicht sagen.“ Dennoch ist Martin Schulwitz, Student der Raumplanung und aktuell im sechsten Semester an der TU Dortmund eingeschrieben, „vorsichtig optimistisch.“

Die Stadt Altena ist an seine Professorin, Dr. Sabine Baumgart herangetreten, um am Projekt „Immobilien Standortgemeinschaft“ teil zu nehmen. „Im Grunde ist das einfach beschrieben: Wir versuchen Leerstände in einer Stadt aktiv zu bekämpfen, bringen Ideen und Vorschläge ein, damit es mit einer Stadt in Problemzonen wieder aufwärts geht“, sagt der 23-Jährige. Er ist relativ frisch in diesem Sektor seines Studienganges, teilt sich die Untersuchung mit einem anderen Team, das sich die Stadt Moers im Rheinland vorknöpft.

„Ein bisschen haben wir uns natürlich die Stadt schon angesehen und ich werde heute ganz salopp schon einige provokante Thesen in den Raum stellen“, sagt Schulwitz. Doch an der Ernsthaftigkeit des Planes, besonders die untere Fußgängerzone deutlich aufzuwerten, rüttelt er natürlich nicht.

Nur vom Hörensagen kennt der junge Mann und seine Gruppe das angedachte Projekt Krämerdorf. „Wir werden sehen, was wir tun können. Wichtig sind erst einmal Gespräche mit allen Beteiligten. Und dann werden wir auch sicher Lösungsvorschläge finden.“

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