AK-Leser sagen Danke: Zeitungs-Zustellerin bekommt Berge von Weihnachtspost

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Zeitungszustellerin Kerstin Göbel bekam viel Weihnachtspost von den AK-Lesern.

Altena – Für Kerstin Göbel ist es schon ein besonders schönes Weihnachtsfest: Sie hat Berge von lieber Weihnachtspost von den AK-Lesern bekommen. Eines freut sie besonders.

Einmal ein Dankeschön bekommen. Das tut gut. Das macht den Tag ein bisschen heller, das Weihnachtsfest noch ein bisschen schöner. Kerstin Göbel freut sich riesig. 

In der AK-Redaktion stapelt sich nämlich die Post für die Zustellerin. Weihnachtskarten noch und nöcher, sogar ein kleines Päckchen ist für die 57-Jährige abgegeben worden. Ausgepackt wird in aller Ruhe zu Hause. 

Besonders anstrengende Bezirke

„Es ist eine schöne Anerkennung für mich“, sagt die Zustellerin, die bei Wind und Wetter frühmorgens das Altenaer Kreisblatt austrägt. Vier Bezirke hat die Altenaerin. Und es sind viele Straßen dabei, die es wahrlich in sich haben, die steil bergauf gehen, wie der rote Berg zum Beispiel. „Das ist manchmal heftig“, erzählt Kerstin Göbel lachend. Treppen über Treppen, kleine Gassen, lange Wege: Sie bewältigt die Strecken fast immer zu Fuß und lässt das Auto am Langen Kamp stehen. 

Seit 2016 ist Kerstin Göbel Zeitungs-Zustellerin. Der Job mitten in der Nacht macht ihr Freude, „da hat man seine Ruhe, es sind keine Autos auf den Straßen“, erzählt sie. Nur manchmal, wenn Nachzügler aus den Kneipen unterwegs sind, findet sie das Unterwegssein nicht so schön. 

Tag beginnt um 1 Uhr nachts

Der Job beginnt für sie immer gegen 1 Uhr in der Nacht, damit die AK-Leser ihre Lektüre auch pünktlich bekommen. Es ist besonders die Zuverlässigkeit, die Kerstin Göbel wichtig ist. „Wenn es in Strömen regnet und der Zeitungskasten vollgelaufen ist, dann schaue ich auch, wo ich die Zeitung am besten deponieren kann.“ Einfach irgendwo hinlegen – das gibt es nicht für die Zustellerin. 

Die große Menge Dankespost von zufriedenen Lesern machen ihr Lust aufs Weitermachen. Manche Leser kennt Kerstin Göbel auch persönlich. Es sind die „Nachteulen“ oder Frühaufsteher, die auch schon mal an der Tür auf die Zustellerin warten. Über ein freundliches Wort freut sich die Altenaerin besonders.

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