Ärztliche Verstärkung fürs St. Vinzenz-Krankenhaus

ALTENA - Das St. Vinzenz-Krankenhaus kann sein Leistungsspektrum um den Bereich der Orthopädie erweitern. Am Medizischen Versorgungszentrum (MVZ) des Hauses hat Susanne Langer einen „halben Sitz“ als Fachärztin für Orthopädie eingenommen.

Die Medizinerin kommt aus Hemer und unterhält dort eine Gemeinschaftspraxis. Über den Zuwachs im MVZ freute sich am Dienstag Franz Jörg Rentemeister, der Geschäftsführer des Hauses. Eine Orthopädin im medizinischen Portfolio zu haben, „das passt hervorragend“. Es handele sich um einen weiteren Mosaikstein für die Bornstrraße, „der auch der Bevölkerung gut tut.“

Die neue Medizinerin ist gebürtige Wittenerin absolvierte ihr Studium an den Universitäten Bochum und Münster. Ihre Approbation (Zulassung) als Ärztin erhielt sie im Jahr 2002. Eine erste Station war 2003 das Justizvollzugskrankenhaus Fröndenberg, eine weitere das Bethanien-Krankenhaus in Dortmund. Bis zum Jahr 2009 war Susanne Langer dann in der Sportklinik Hellersen tätig. Im gleichen Jahr erhielt die Medizinerin auch ihre Zulassung als Fachärztin für Orthopädie.

Von der neuen Kraft verspricht sich der St.-Vinzenz-Geschäftsführer neben der zusätzlichen Fachkompetenz auch eine weiter verbesserte Verzahnung der Abläufe. Untersuchungsergebnisse aus der Ambulanz bekomme man unmittelbar ins Krankenhaus. Doppeluntersuchungen sollen dadurch vermieden werden.

Aus langjähriger Erfahrung weiß Franz Jörg Rentemeister, dass es einer gewissen Eingewöhnungszeit für alle Beteiligten – z. B. auch der übrigen Ärzte am Ort – bedarf, bis eine neue Disziplin an einem Krankenhaus etabliert ist. Dabei könne ein Jahr ins Land gehen.

Und wie geht es weiter am St. Vinzenz? Rentemeister zeigt sich durchaus zuversichtlich. „Es gibt noch manche Baustelle“, sagt er, aber es sei ohne Zweifel auch schon einiges erreicht worden. „Die Mitarbeiter hier haben es verdient.“ Mittelfristig gehe es ihm auch darum, „weitere Fachdisziplinen hier hin zu holen.“ Darüber werde er aber erst dann Näheres sagen können, wenn die Dinge „spruchreif“ seien. von Thomas Keim

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