Ärzte und Lehrer aus Pinsk zu Gast in Altena

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Dr. Andreas Hollstein begrüßte 29 Gäste aus der Partnerstadt Pinsk im Rathaus.

ALTENA ▪ Keine große Kinderschar, sondern Ärzte und Lehrer aus Pinsk sind derzeit in Altena zu Gast. Am Montag hieß Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein die Besucher aus der weißrussischen Partnerstadt im großen Ratssaal des Rathauses willkommen.

„Es freut mich, dass der Förderverein auch in schwierigen Zeiten diese Begegnung ermöglicht“, bedankte sich Hollstein bei Ulla Klüppel, die seit 15 Jahren den Kontakt mit Pinsk pflegt. Weil weniger Geld zur Verfügung stehe, falle der Besuch diesmal jedoch anders aus als gewohnt, erklärte Klüppel. Wegen eines Krankheitsfalles konnten unter anderem keine Basare veranstaltet werden. In den Vorjahren trugen diese maßgeblich zur Finanzierung der Reise bei.

Mit dem Linienbus ab Minsk

„Die Fahrt ist diesmal kostensparender, weil wir auf einen Linienbus umgestiegen sind“, schilderte Klüppel. Der Bus pendle üblicherweise von Minsk nach Gütersloh. „Gegen einen Aufpreis fuhr der Bus etwas weiter, eben von Pinsk nach Altena“, so die Organisatorin. Eine Art Dankeschön sei die Fahrt für Ärzte, Lehrer und studentische Betreuer. „Sie tun so viel für die Kinder“, findet Elisabeth Kynast, die derzeit das Ärzteehepaar Kyewitsch mit seinen zwei Töchtern bei sich aufgenommen hat. Nun dürften es sich die Gäste aus der Partnerstadt knapp drei Wochen in Deutschland richtig gut gehen lassen.

Eine Woche auf Juist

Neben Altena und Umgebung lernen die Pinsker auch Juist kennen. Vom 9. bis 16 Juli wohnen sie auf der Nordseeinsel im Kinder- und Jugenderholungsheim der Stadt. Zuvor besichtigen sie – nicht nur aus beruflichem Interesse – Schulen, Arztpraxen und Krankenhäuser. Vom Rathaus aus ging es am Montag erst zum Eis essen in die Innenstadt, dann zur Kleiderkammer nach Dahle. Für Dienstag ist ein Besuch im Freibad geplant. ▪ Pia Käfer

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