Ärgernis Hundetoilette auf Gehwegen und Plätzen

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Dieses Schild sagt alles: Der Bürgersteig ist keine Hundetoilette. Manchen Hundebesitzer stört das allerdings nicht.

Altena - Beim Gang durch die Stadt entsteht beim ein oder anderen schon mal der Eindruck, dass die Bürgersteige – beispielsweise an der Linscheidstraße – als Hundetoilette missbraucht werden. Denn so mancher Hundebesitzer beseitigt die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners nicht. Die Stadt hat allerdings nur begrenzt Möglichkeiten, das Problem anzugehen.

Josef Paul, Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung, bestätigte auf Nachfrage des AK, dass „hin und wieder“ Beschwerden von Bürgern wegen des Hundedrecks eingingen. „Wobei sich das momentan in Grenzen hält“, sagte Paul. Handhabe gegen solche Hundebesitzer habe seine Abteilung ohnehin kaum. „Wir können nur tätig werden, wenn wir wissen, um welchen Hundebesitzer es sich konkret handelt.“ Dafür müssten die Beschwerdeführer entweder Namen nennen können oder ein Mitarbeiter seiner Abteilung müsse das Hund-und-Herrchen-Gespann erwischen, erklärte Paul. Im ersten Fall würde man dann Kontakt zum entsprechenden Hundebesitzer aufnehmen und ihn ermahnen. Im letzteren Fall könne direkt ein Bußgeld verhängt werden. „Wir haben aber nicht die Möglichkeit, einen Mitarbeiter ständig dafür abzustellen, die Hundebesitzer zu beobachten“, sagte Paul.

Vor einigen Jahren habe die Stadt Automaten mit Plastikbeuteln aufgehängt. Der Versuch sei gescheitert, denn die Plastiktüten, die zur Beseitigung der Hundehaufen gedacht waren, hätten dann ebenfalls überall herumgelegen und die Umgebung nur noch mehr verschmutzt, erinnert sich Josef Paul. „Oder aber die Automaten sind einfach so leer geräumt worden.“

Von Kristina Köller

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