Marco Nowak setzt die Burg in Szene 

Die Burg mal in einem ganz anderen Licht: Von der Wulfsegge prasseln Farben auf die Stadt herunter, die man so noch nicht gesehen hat.

 Sie sind das Ergebnis einer Installation aus LED- und Flächenstrahlern, die der Hagener Marco Nowak errichtet hat. Der 29-Jährige hat sich vor einiger Zeit mit der Firma Atomic Nightlight Events selbstständig gemacht. „Für mich ist das eine Premiere in Altena“, berichtet Nowak. Zwar bringt er Erfahrungen mit aus der Illumination von Schloss Hohenlimburg und auch am Schloss Wocklum war er schon tätig, doch seien die Dimensionen in der Burgstadt schon andere.

Und es gibt viel Lob für Nowak: „Die Burg Altena ist ohnehin eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands. Und jetzt kann man einmal sehen, was man noch alles herausholen kann“, sagt Detlef Krüger, Fachdienstleiter für Tourismus beim Märkischen Kreis. Die Burg werde durch die Lichtinstallation nahezu zu einem Kunstobjekt. Krüger denkt laut darüber nach, dass eine solche Aufwertung der Burg auch als „dauerhafte Lösung“ in Frage komme. Dazu brauche man aber Unterstützer. 

Die  temporäre Lichtinstallation ist eine Gemeinschaftsaktion der Kreisverwaltung, der Märkischen Kulturstiftung Burg Altena und der Freunde der Burg. Die Außenmauern zur Lenneseite, Türme und Innenhöfe der Burg werden durch die LED-Technik neu in Szene gesetzt. So entstehen ganz ungewohnte Perspektiven auf die architektonischen Eigenheiten und die Dimensionen der Mauern.

 Hoch auf ihrem Berg soll die alte Festungsanlage über der Stadt und dem Fluss strahlen. Der Märkische Kreis und die Märkische Kulturstiftung Burg Altena laden die Besucher herzlich ein, diesen Augenschmaus in der ganzen Vor- und Weihnachtszeit zu genießen. Auch die Freunde der Burg Altena e.V. beteiligen sich an der Finanzierung dieses winterlichen „GlanzLichtes“, so der offizielle Name des Projektes. Und der glänzende Anblick bleibt den Altenaern und Besuchern von außerhalb noch eine ganze Weile erhalten: Vor dem Altenaer Weihnachtsmarkt am kommenden zweiten Advent-Wochenende wird allerdings die Farbgebung von feurig-warm auf frostig-kühl geändert und bleibt dann so bis zum 27. Dezember.

 Gewisse wechselnde Lichteffekte habe man ja auch in der Vergangenheit schon einsetzen können, berichtet Museumsleiter Stefan Sensen über die Lichtanlage, die nach der Jahrtausendwende installiert wurde. Jetzt aber zeigten sich ganz neue Dimensionen technischer Möglichkeiten. „Mir gefällt das sehr gut“, sagt Sensen. Er sei schon „sehr gespannt“ auf das andere, blau-grünliche Farbensetting, das ab heute zu sehen sein soll.

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