400 Besucher in der St. Matthäus-Kirche

Adventskonzert der Chöre

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Mehr als 400 Zuhörer folgten dem Konzert.

Altena - Einmal hatten die Besucher des Adventskonzerts der Altenaer Chöre schon aufgrund ungewohnter Instrumente aufgehorcht, doch die größte Überraschung kam ganz zum Schluss: Als das Blasorchester Altena „Highland Cathedral“ anstimmte, schritt Solo-Piper Stefan Ludwig mit einer schottischen Sackpfeife durch den Mittelgang in Richtung Altar.

Klangerlebnis und Hingucker zugleich war der von Blasorchester-Dirigent Thorsten Goslar gebuchte Stargast des Abends, der in traditioneller Karo-Tracht auftrat und sich wunderbar in den Rhythmus des Instrumentalensembles einzufinden wusste. 

Die Überraschung des Abends war Solo-Piper Stefan Ludwig.

Die erste Überraschung des Abends war der Auftritt des Akkordeon-Ensembles der Musikschule Lennetal gewesen. Die Musiker präsentierten zunächst ein leicht schwermütiges Adagio in G, um dann ein weihnachtliches Potpourri anzustimmen. Eine reine Akkordeon-Gruppe hatte es beim Adventskonzert noch nicht gegeben. Aber Kulturring-Geschäftsführer Wolfgang Noack will die vielfältige Altenaer Klanglandschaft voll auskosten, auch bei kommenden Veranstaltungen: „Wir haben sie, das müssen wir genießen!“ freute sich der Moderator des Abends. Bewährte Sängerinnen und Sänger müssen aber nicht um ihren Platz im Programm fürchten.

Mit dem Chor der neuapostolischen Gemeinde, der Klingenden Runde Evingsen, dem Frauenchor Evingsen, dem MGV Evingsen, dem Liederkranz und dem MGV Wiblingwerde waren am Samstag beliebte und bekannte Ensembles für die Matthäus-Kirche gebucht. Geboten wurden getragene und fromme Melodien wie „Hallelujah, der Heiland ist gebor’n“, schwungvolle Hits wie „Winter Wonderland“ und Verspieltes wie die berühmte Titelmelodie aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. 

Pfarrer Ulrich Schmalenbach ergänzte das Programm mit besinnlichen und anregenden Wortbeiträgen. Die Augen zu schließen und sich mit den Musikern davonzuträumen war durchaus angebracht, doch spätestens als das Blasorchester mit Schwung die Petersburger Schlittenfahrt anschob, waren alle wieder wach. Viel Applaus spendierte das Publikum, das bei „Tochter Zion“ und „O du fröhliche“ selbst zum Mitsingen aufgefordert war. Freie Plätze gab’s übrigens keine mehr beim Konzert, das 2017 wieder in der Lutherkirche stattfinden könnte. Wolfgang Noack kann sich vorstellen, dass sich katholisches und evangelisches Gotteshaus künftig als Spielort abwechseln.

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