Adventsandacht auf dem Hof Fischer in Rosmart ist zur schönen Tradition geworden

Adventsandacht: Gemeinde zieht auf die Höhe

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Ein Plätzchen am wärmenden Feuerkorb war heiß begehrt bei der gemütlichen Weihnachtsfeier der evangelischen Kirchengemeinde Rahmede. Dafür stellt Familie Fischer ihren Hof seit drei Jahren zur Verfügung.

Altena -  Ohne Auto kommen die Rosmarter in der Regel nicht aus, wenn sie eine Andacht von Pfarrer Thorsten Brinkmeier hören möchten. Anders ist das im Advent, wenn die evangelische Kirchengemeinde mit Sack und Pack auf die Höhe kommt und dort einen schönen Abend mit christlichem Impuls und Musik gestaltet. 

Die Premiere im Jahr 2016 war so gut angekommen, dass diese Veranstaltung jetzt nicht mehr aus dem Terminkalender wegzudenken ist.
Eine tragende Säule für die Adventsfeier sind Sandra und Jens-Peter Fischer, die ihren Hof mitten im Dorf zur Verfügung stellen. „Wir bekommen für die Andacht immer ein windgeschütztes Plätzchen zur Verfügung gestellt“, erklärt Pfarrer Thorsten Brinkmeier. 

Mit ihm reist auch immer der Rahmeder CVJM-Posaunenchor an. Die Idee, auf die Höhe zu ziehen, ist aus dem Ostergottesdienst entwachsen, der jährlich im Feuerwehrgerätehaus Rosmart stattfindet. Der besondere Gottesdienst wird so gut angenommen, dass daraufhin in Zusammenarbeit mit Familie Fischer eine Adventsveranstaltung entwickelt wurde.

Mit Würstchen und Reibeplätzchen stärkten sich die Gäste am Samstag nach dem christlichen Impuls.

 „Da packen ganz viele Leute mit an, grillen Würstchen, backen Reibeplätzchen, geben Getränke aus. Erst war es eine reine Dorfgemeinschafts-Veranstaltung, mittlerweile kommen aber auch ein paar Altenaer und Lüdenscheider dazu, um schöne Stunden in netter Gesellschaft zu verbringen“, erklärt Thorsten Brinkmeier. Seine Andacht hatte er zum Thema Erwartung gestaltet. 

„Dafür steht der Advent. Wir dürfen von Gott etwas richtig Großes erwarten!“ Weil auch eine Krippendarstellung nicht fehlen darf, hatte Jens-Peter Fischer natürlich vorgesorgt: Ein Jesuskind, muckelig eingepackt in einer Schubkarre, wurde im Stroh von zwei lebendigen Mini-Ponys bewacht. „An Schafen arbeite ich noch!“ erklärte der humorvolle Gastgeber, der sich über den guten Zulauf am Samstagabend sehr freute. 

Alleine stehen er und Sandra Fischer nicht da, wenn es nach der Adventsfeier ums Abbauen geht. Auch da packen Kirchengemeinde, Feuerwehr und Dorfgemeinschaft wieder alle an. Schließlich möchten im nächsten Jahr gerne alle wieder kommen zur Adventsandacht unter den Sternen.

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