Abwärts in sieben, acht Sekunden

Enya war das erste Mädchen, welches die Rutsche ausprobierte – und dabei hatte sie offensichtlich großen Spaß.

ALTENA ▪ Die Schlange war lang: Etliche Mädchen und Jungen drängten sich vor dem rot-weißen Flatterband, bis es Beatrix Claas, 1. Vorsitzende des Fördervereins des Frei- und Hallenbades Dahle, endlich durchschnitt. Damit war die neue Edelstahl-Rutsche eingeweiht – und der Spaß ging los. Von Michael Koll

Allerdings gehörte offensichtlich ein wenig Übung dazu: Nicht wenige Mädchen und Jungen schafften es nicht auf Anhieb, ohne Probleme durch das „S“ zu rutschen. Viele blieben enttäuscht in einer Kurve oder auf der Zielgeraden hängen und verloren so den kompletten Schwung.

Die anderen, wie Jürgen Pfeiffer, Schriftführer des Fördervereins und erster Erwachsener, der sich ins Wasser stürzte, sausten hinab: „Sieben, acht Sekunden dauert es“, erklärte Pfeiffer begeistert. Und er wusste zu berichten, dass der Technische Überwachungsverein (Tüv) tags zuvor zufrieden mit der 63 000 Euro teuren Rutsche gewesen sei.

Fünf Jahre lang, so ergänzte Regine Koopmann vom Förderverein, „haben wir ständig Waffeln gebacken, um das Geld zusammen zu bekommen“. Von ein paar Cent bis zu 8000 Euro groß seien die einzelnen Spenden gewesen, erinnerte sie sich. Und am Dienstag wurde nun gefeiert – mit Sekt und Schokoladentorte.

Zu den 63 000 Euro für die reine Rutsche kamen noch reichlich zusätzliche Ausgaben, wie etwa die Baukosten. Claas hob hervor, dass der Stadt sowie den Stadtwerken zu danken sei, die diese Summen übernommen hätten.

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