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Als Provisorium: Gut genutzter Spielplatz bald wieder offen

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Von: Jona Wiechowski

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Noch ist das Gelände eingezäunt, aber seit ein paar Tagen tut sich was am Spielplatz an der Mittleren Brücke. Vielleicht schon in der nächsten Woche kann dieser – wenn auch provisorisch – eröffnet werden.
Noch ist das Gelände eingezäunt, aber seit ein paar Tagen tut sich was am Spielplatz an der Mittleren Brücke. Vielleicht schon in der nächsten Woche kann dieser – wenn auch provisorisch – eröffnet werden. © Wiechowski, Jona

Noch ist der beliebte Spielplatz an der Mittleren Brücke eingezäunt. Schon bald könnte sich das ändern.

Altena – Als „absolutes Provisorium“ bezeichnet Bauhofleiter Robert Groppe das, was derzeit am Spielplatz an der Mittleren Brücke entsteht. Hier werden gerade alte, aber funktionsfähige Spielgeräte aufgestellt, damit Kinder wieder eine Spielgelegenheit in der Innenstadt haben.

Vor einigen Wochen wurde der „alte“ Spielplatz abgebaut – es handele sich um einen Flutschaden, hieß es von der Stadt. Ein regulärer Wiederaufbau sei noch nicht möglich. Damit gab es im Innenstadtbereich keinerlei Spielmöglichkeiten mehr für Kinder.

Bis der Spielplatz an der Mittleren Brücke mit neuen Geräten und in der geplant größeren Form errichtet werden kann, werde es noch dauern. Das liege unter anderem an den aktuell überall um sich greifenden Lieferschwierigkeiten, wie Bürgermeister Uwe Kober bei der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses Mitte Juni erklärte.

Jetzt wird gerade eine provisorische Lösung geschaffen. Freuen können sich Kinder dann laut dem Bauhofleiter auf ein Wippbrett, eine Drehschaukelstange und einen 2,50 Meter mal 2,50 Meter großen Sandkasten. Aktuell müssen noch die Fundamente aushärten für die Spielgeräte. Das gilt auch für die Fundamente der beiden Bänke, die für Eltern platziert werden sollen.

„Die Auswahl an Geräten ist begrenzt gewesen. Wir mussten schauen, was wir im Bestand haben“, erklärte Groppe. Ein Lager mit vielen verschiedenen Spielsachen hat der Bauhof nicht. Wird ein Spielplatz beispielsweise modernisiert, seien die alten Spielgeräte zwar manchmal aus der Zeit, aber nicht immer kaputt. Deswegen werden sie eingelagert – auch vor dem Hintergrund, sie bei Auktionen zu versteigern.

Dass alle Spielgeräte in einem guten und vor allem sicheren Zustand sind, dafür sorgt der Bauhof einmal in der Woche mit einer kleinen Inspektion. Einmal im Monat werfen die Mitarbeiter im Rahmen der großen Inspektion einen genaueren Blick auf die Spielstätten der Stadt, wie Groppe erklärt. Erst kürzlich habe zudem die große Jahreskontrolle angestanden. Klar ist deshalb auch, dass der Fallschutz zwar nicht mehr schön ist – aber voll funktionstüchtig, so Groppe.

Eröffnet werden könnte die provisorischen Lösung laut Groppe schon Anfang nächster Woche. Dann haben Kinder und Eltern endlich wieder eine spielerische Anlaufstelle in der Innenstadt – auch die Eisdiele ist nicht weit.

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