Abrisshaus Thoméestraße: Gigantischer Hügel

Sieht nach Ansicht der Fachleute aus dem Rathaus gefährlicher aus, als es ist. Der künstliche Hügel Richtung Lutherkirchplatz. Es gibt die Auflage, ihn komplet zurückzubauen.  Foto: Bonnekoh

Altena -  „Diesen gigantischen Hügel müssen Sie sich ansehen. Täglich wächst er weiter an. Ich mache mir schon meine Gedanken.“ – So beschreibt eine Altenaerin ihren Eindruck vom Garten des Hauses Thoméestraße 51.

Zur Einordnung: Die Frau machte ihre Beobachtung vom Kirchplatz der Lutherkirche aus. Von dort ist der Blick auf die Abrissbaustelle des ehemaligen Hotel Sauerland, das bis auf das Kellergeschoss nieder gebrannt ist, frei.

Doch die Frau muss sich nicht sorgen. Das sagt zumindest die Stadt als Bauordnungsbehörde. Was man ob des zugegeben gewaltigen Hügels nicht sehe, seien darin verbaute Rutschhindernisse in Form von Mauerwerk, die das ganze abfangen würden. Auch eine große Mauer am unteren Ende fungiere als eine Art Stopper.

Wer vor Ort geht, findet hier allerdings nur vier, fünf quer aufgestellte Schalbretter. Die kann man zwar sehen, aber nicht erreichen. Denn der Eigentümer hat die Mauer und den gigantischen, nach unten zur Lutherkirchehin abfallenden Hügel, mit einem Bauzaun gesperrt. „Kein Zutritt!“ heißt es dort.

Hatte ein Mitarbeiter der Verwaltung nach einer ersten Schilderung noch angedeutet, das sei wohl ein Fall für die Bauaufsicht und das Ordungsamt, gab es am Dienstag die Entwarnung: Dass das Abbruchmaterial so aufgetürmt beziehungsweise nach unten zur Lutherkirchen-Seite abgeflacht werde, sei bekannt. Das sei abgesprochen und sogar genehmigt. Von einer Gefahr gehe man nicht aus. Zudem gebe es die Auflage, den aufgeschütteten Bereich wieder abzutragen. Im Verwaltungsjargon heißt das „zurückbauen“.

Darauf werde man von Seiten der Stadt bestehen und das ganze natürlich auch überwachen.

Im Übrigen hat der Eigentümer die Genehmigung, den Abriss der Brandruine bis zum Jahresende durchführen zu dürfen. Die Belästigungen für die direkten Anwohner der Fritz-Thomée-Straße bleiben also noch.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.