Thoméestraße wieder frei

Polier Klaus Stremmel war gestern damit beschäftigt, mit seinem Bagger auf dem Abrissgelände noch ein wenig Ordnung zu schaffen. Rechts ist das Deutsche Drahtmuseum zu erkennen, das jetzt ein ungewohntes Bild bietet. -  Foto: Keim

Altena -  Der Verkehr auf der Thoméestraße ist – mit Ausnahme des Mittelaltermarktes – wieder freigegeben: Am Donnerstag hat die Abbruchfirma die Absperrungen auf Höhe des ehemaligen Übergangwohnheimes abgeräumt.

Noch am Mittwoch hatten hier lediglich Fußgänger passieren können. Fünf Wochen nach Beginn der Abrissarbeiten war der größte Teil des Gebäudes verschwunden und das meiste Material abgeräumt worden. Die zu Ende gehende Woche wurde für verschiedene Restarbeiten genutzt. Lediglich in Richtung des Hanges „Am Roten Berge“ sind terrassenartig einige Mauern stehen geblieben. Das hat seinen Grund in der Statik des Hanges, in den das Gebäude einst hineingebaut worden ist.

Ob und wann auch diese Mauern noch abgetragen werden können, steht derzeit noch nicht fest. Es muss zunächst geprüft werden, in wie weit der gewachsene Fels reicht. Eine Aufgabe, für die zunächst ein Bodengutachter herangezogen wird. In etwa 14 Tagen, so erwartet der beauftragte Abbruchunternehmer Thomas Hendler aus Plettenberg, könne es dann unter Umständen weiter gehen. Das Gebäude abzureißen, hatte aufgrund der Hanglage und der Enge des Geländes, aber auch wegen der durchaus beachtlichen Maße der Immobilie, als nicht ganz einfach herausgestellt. So war auch erst während des Abrisses offenbar geworden, dass es offenbar verschiedene Umbauten gegeben hatte. Mit Hilfe von sieben so genannten Schürfungen wurde in den letzten Tagen die Arbeit des Bodengutachters vorbereitet. Ein ungewohntes Bild bietet die bergseitige Fassade des Deutschen Drahtmuseums, nachdem das angrenzende Gebäude verschwunden ist. Zu sehen sind nur eine kahle Wand und Schutzplanen. Der Märkische Kreis als Eigentümer wird diese Fassade wieder herrichten lassen. Die Wand werde neu verputzt, berichtet Kreis-Sprecher Hendrik Klein, außerdem werde der Dachabschluss erneuert. Kosten: 25000 Euro. - Von Thomas Keim

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