„Kompletter Rückbau“ an der Bismarckstraße Altena

Abriss des Berufskollegs: Vier Monate lang Staub, Lärm und Behinderungen 

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Anwohnerinformation: Einen „Riesenkasten“ brauchen die Anlieger nicht zu fürchten, versicherte Dirk Wohlrath. Das Neubau-Volumen liegt bei einem Drittel der vorhandenen Bebauung - um deren Abriss ging es am Donnerstag.

Altena – Ein „kompletter Rückbau“ steht an der Bismarckstraße an. So beschrieb Dirk Wohlrath vom Architektenbüro Bramey Partner aus Schalksmühle die Arbeiten, die zwischen Anfang Juni und Mitte September für Betrieb sorgen werden.

Das Gebäude des Eugen-Schmalenbach-Berufskollegs wird in dieser Zeit abgerissen und weicht dem Neubau des Kreisarchivs und der Landeskundlichen Bibliothek. 

Von ursprünglichen Plänen, einen Gebäudeteil stehen zu lassen, ist man abgerückt. Die Anwohner wurden über das Vorhaben am Donnerstagnachmittag im Ständesaal des alten Kreishauses informiert. 

Fast vier Monate lang wird es also zu Einschränkungen, zu Staub und Lärm kommen. 

Diese Fragen stellten die Anwohner

  • Wie wird es mit der ohnehin prekären Parkplatzsituation werden?
  • Drohen Schäden durch viele schwere Fahrzeuge?
  • Kann man die Sommerzeit im Garten genießen? 

Die Anwohner hatten viele Fragen. Es geht um rund 10.000 Tonnen Bauschutt, die abgefahren werden müssen, das entspricht 400 Lkw-Ladungen. 

Die Häuser der unmittelbaren Anwohner sollen vor Beginn des Abrisses begangen werden, um mögliche Schäden einordnen zu können. 

Arbeitszeiten zwischen 7 und 20 Uhr sind werktags möglich. „An Samstagen werden wir versuchen, um 12 Uhr Schicht zu machen“, so der Abrissunternehmer.

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