Abiturienten suchen Ort zum Feiern

Die 12er des burggymnasiums Altena wollen ihre Obstfeten in Industriebrachen feiern.

ALTENA ▪ Gut ein Jahr noch – die 12er am BGA fangen an, sich Gedanken über ihre Abiturfeierlichkeiten zu machen. Für sie steht fest: Obst-Feten gehören dazu – im Gegensatz zum derzeitigen Abi-jahrgang wollen sie auf die Oberstufenfeten nicht verzichten.

Allein: Es fehlt ein Raum. Die Dahler Schützenhalle stehe nach unliebsamen Zwischenfällen in den Vorjahren leider nicht mehr zur Verfügung, bedauert Jahrgangsstufensprecher Florian Forkert –„und nach Lüdenscheid auszuweichen ist für uns keine Option“.

Deshalb sind die Gymnasiasten auf eine interessante Idee gekommen: Sie wollen in einer Industriebrache feiern – nur muss die noch gefunden werden. Leer stehende Industriekomplexe gebe es ja eigentlich genug in Altena, meint Forkert. Dort zu feiern böte sich schon deshalb an, weil das den Bezug der Abiturienten zu ihrer Heimatstadt und deren Industriegeschichte verdeutlichen würde, ergänzt er.

Allerdings sei es bisher nicht gelungen, Kontakte zu den Besitzern solcher Gebäude zu knüpfen, bedauert Forkert. Etwaige Bedenken versuchen die jungen Menschen schon im Vorfeld zu zerstreuen: „Es soll keineswegs um Abrisspartys oder Krawallfeten gehen. Es ist uns äußerst wichtig, mit niemandem in Konflikt zu geraten– weder mit Inhabern und Anwohnern noch mit Behörden“. Um das zu bekräftigen verweist Forkert darauf, dass an der Vorbereitung Gymnasiasten beteiligt sind, die als Helfer bei DRK und Feuerwehr Erfahrung mit größeren Veranstaltungen haben. Forkert selbst ist von Zuhause geprägt: Seine Eltern befassen sich beruflich mit der Durchführung verschiedenster Feiern. Dort und auch bei anderen Event-Agenturen habe er in der Vergangenheit Erfahrungen als freiberuflicher Veranstaltungstechniker sammeln können. Damit sei genügend Potenzial vorhanden, um eine Obst-Fete in einem alten Industriekomplex reibungslos abzuwickeln.

Wer den Gymnasiasten weiterhelfen kann, erreicht Florian Forkert unter Tel. 0 151/40 71 01 83. ▪ Von Thomas Bender

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