Besondere Telefonzelle: Gelb ist Pflicht

Bücher-Telefonzelle am Knerling: Altenaer Baugesellschaft mit Vorstand Manfred Haupt (l.), Mitarbeitern sowie  Elektriker Harald Zitterich und der Schreiner Carsten Schmidt
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Neue Telefonzelle am Knerling: ABG- Vorstand Manfred Haupt (l.), Mitarbeiter sowie Elektriker Harald Zitterich und Schreiner Carsten Schmidt.

Gute Sache mit vielen Vorgaben: Es gibt eine neue, besondere Telefonzelle in Altena - und zwar für Bücherfreunde. Die musste vielen Regeln entsprechen.

Altena - Gar nicht so einfach, die Sache mit der Bücherzelle am Knerling: Diese Erfahrung machte jetzt die Baugesellschaft. Der Stadtteil ist nämlich Denkmalbereich, deshalb darf dort nicht so ohne Weiteres eine Telefonzelle aufgestellt werden.

Rote, englische Telefonzelle ist tabu

Recherchen ergaben dann, dass es an der Gustav-Selve-Straße schon einmal eine gab. Für diesen Standort gab das Denkmalamt deshalb grünes Licht, bestand aber auf einer originalgetreuen, gelben Telefonzelle.

„Eine rote, englische wäre einfacher und billiger aufzutreiben gewesen“, berichtete Manfred Haupt, Vorstand der Altenaer Baugesellschaft (links), als die Zelle der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Diese Erfahrung hat auch die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde bereits gemacht.

Bücher-Telefonzelle: Bücherei sorgt für Nachschub

Neben Mitarbeitern der ABG nahmen daran auch der Elektriker Harald Zitterich und der Schreiner Carsten Schmidt als Sponsoren teil. Der eine sorgte für Licht, der andere für die Regale. Bestückt wurde die Bücherzelle mit Bücherspenden der ABG-Mitarbeiter.

Jeder, der lesen mag, darf einen ihn ansprechenden Titel auswählen. Man kann auch (muss aber nicht) eigene Bücher in die Zelle stellen. Ansonsten sorgt die Stadtbücherei für permanenten Nachschub.

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