Happy Hour bei der Altenaer Baugesellschaft

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An Brücken, auf Großflächen und an Litfaßsäulen in Altena und den Städten der Umgebung wirbt die ABG für ihre Aktion. „Das bringt etwas“, ist sich Joachim Effertz sicher.

Altena - Die gute alte Litfaßsäule ist als Werbefläche vielerorts verschwunden. Aber nicht überall. Deshalb setzt genau hier die Altenaer Baugesellschaft (ABG) an. Sie plakatiert auf diesen Werbesäulen, wie auf Großflächen oder an Brücken und Geländern, in den Oberzentren der Region (Hagen und Iserohn) und darüberhinaus.

Von Johannes Bonnekoh

„Happy Hour“ heißt die Aktion, mit der die ABG erreichen will, dass Menschen neu an die Lenne, genauer, nach Altena, ziehen. „Wir schenken Neumietern auf ausgewählte Wohnungsbestände 20 Prozent Mietnachlass für ein ganzes Jahr“, sagt Joachim Effertz. Der Chef der ABG ist sicher, dass ein solcher Nachlass, bei dem gut und gerne 500 Euro zusammen kommen, Menschen bewegen kann, ihren Wohnsitz nach Altena zu verlegen.

„Nach der auch überörtlich gut eingeschlagenen Romeo & Julia-Aktion, die sich besonders an junge Mieter wandte, haben wir erkannt, im Umfeld, also den Oberzentren, geht etwas“, sagt er. Und ehrlicherweise fügt er an: In einer Stadt, die von der Demografie besonders betroffen sei, müsse sich auch ein Großunternehmen wie die ABG „neue Wege überlegen, um den Wohnungsbestand langfristig zu vermieten.“ Das attraktive Angebot sei in der Region bisher einzigartig, zeige aber erste Früchte. Immerhin wurden im laufenden Jahr bereits ein Drittel der Neuvermietungen mit auswärtigen Wohnungsinteressenten abgeschlossen.

Die neue Vermarktungsidee gilt bis zum 20. Dezember. „Ich denke, das ist ein guter Beitrag, Altena als Wohn- und Lebensstandort neu zu beleben.“ Das neben dem Werbebanner an der Mittleren Brücke auch der Burgaufzug beworben wird, passt da für Effertz ganz hervorragend zusammen. „Das hat so viel Schwung gegeben. Wir unterstützen das voll und ganz, eben auch mit der Happy Hour-Aktion.“

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