Weyhe-Park jetzt komplett

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Vertreter der Kulturstiftung und der AMK auf der neuen Treppenanlage.

Altena - Die Wiederherstellung des Weyhe-Parks zu Füßen der Burg gilt jetzt offiziell als abgeschlossen. Am Mittwoch wurde nach einer Großspende eine Treppenanlage unterhalb der Nordwestecke der Burg eingeweiht.

Die Abfallentsorgungsgesellschaft des Märkischen Kreises (AMK) hat der Märkischen Kulturstiftung Burg Altena für diesen Zweck 10 000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Treppenanlage verbindet den unteren und oberen Weg an einer besonders steilen Stelle und macht das Begehen nun wesentlich einfacher.

Im Vorfeld einer Stiftungsratssitzung wurde die Anlage offiziell vorgestellt. Als Vertreter der Abfallentsorgungsgesellschaft nahmen die drei Geschäftsführer Dr. Kristian Kassebohm, Jürgen Willing und Ralf Gießelmann an der kurzen Begehung teil. Als Vorsitzende des Stiftungsrates sagte Renate Schulte-Fiesel, die Kulturstiftung sei auf großzügige Spenden wie diese angewiesen, weil in Zeiten niedriger Zinsen die Erträge aus dem Stiftungskapital eher bescheiden seien.

„Die neue Anlage passt harmonisch in den Burgpark“, stellte Schulte-Fiesel fest. Das liege auch daran, dass man bei der Revitalisierung des Parks entlang der Wege historische Treppenstufen gefunden hatte, die als Vorbild für die neue Konstruktion dienen konnten.

Renate Schulte-Fiesel war sich abschließend sicher: Der Errichter der Parkanlage, Hofgartendirektor Maximilian Friedrich Weyhe, „wäre sehr angetan“, wenn er wüsste, dass sein 1850 vollendeter Park heute wieder in einem guten Zustand ist und von Altenaern und Besuchern rege genutzt wird.

Der Park an der Burg war als Landschaftspark nach englischem Vorbild errichtet worden. Im Gegensatz zu den strengen Formen bei den französischen Pendants gehe es hier darum, „dass der Besucher sich mitten in der Stadt wie in einer natürlichen Landschaft fühlen kann“, erläuterte Renate Schulte-Fiesel. Weyhes Ideal sei ein „begehbares Landschaftsgemälde gewesen“.

Mit der Wiederherstellung des Weyhe-Parks mit Aussichtspunkten war im Jahr 2014 begonnen worden. Für das gesamte Vorhaben werden rund 148 000 Euro aufgewendet.

Der Löwenanteil in Höhe von 130 000 Euro stammt aus Mitteln für die „Lenneschiene“ (Regionale 2013). Rund 45 000 Euro legte der Kreis dann noch an Eigenmitteln dazu.

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