850.000 Euro für Teilstück am Hemecker Weg

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Der Hemecker Weg. Zwischen den Abzweigen nach Bergfeld und Horst ist er einem sehr schlechten Zustand.

Altena - Der Hemecker Weg zwischen dem Ortsausgang von Mühlenrahmede und der Zufahrt zum Gewerbegebiet Rosmart ist vielen Autofahrern seit Langem ein Dorn im Auge.

Der untere Teil der Landstraße (L694) ist in Ordnung, der obere bestens in Schuss – weil fast neu –, aber in der Mitte werden die Fahrwerke auf eine harte Probe gestellt. 

FDP-Ratsherr Bernhard Diel hat sich deswegen, und weil er zunehmend Lkw dort beobachtet, in einer Anfrage an den Bürgermeister gewandt. Aus der Antwort geht hervor, dass der Landesbetrieb Straßen.NRW vor wenigen Tagen erstmals angekündigt hat, dass für das Jahr 2017 die Ausschreibung des Ausbaus der L694 auf dem Abschnitt zwischen dem Abzweig nach Bergfeld und dem nach Horst vorgesehen ist. 

Beginn erst im Frühjahr

Der Ausbau könne auf der vorhandenen Trasse als laufende Instandhaltungsmaßnahme ohne Planfeststellungsverfahren umgesetzt werden. Der Planungsprozess sei mittlerweile mit einer Abfrage der vorhandenen oder geplanten Leitungen bei den Versorgungsträgern gestartet. 

Der Bürgermeister bezweifelt jedoch, dass es noch vor dem Winter zu einer Bautätigkeit kommt. Und damit liegt der Ratsvorsitzende richtig. Karl-Josef Fischer, Sprecher von Straßen.NRW beschreibt den vorgesehen Zeitplan so: Der Auftrag solle zwar noch in diesem Jahr vergeben werden, mit einem Beginn sei jedoch erst im Frühjahr zu rechnen. 

Maßnahme ohne Vollsperrung nicht zu machen

Die Planer von Straßen.NRW sehen eine sogenannte Oberbau-Erneuerung auf eine Länge von 1,3 Kilometer vor, also keinen kompletten Neuaufbau der Straße. Die Kosten dürften bei 850.000 Euro liegen. Und es gibt ein Haar in der Suppe: Ohne Vollsperrung sei die Maßnahme aufgrund der geringen Fahrbahnbreite nicht zu machen, so Fischer. 

Die Vollsperrung werde für rund vier Monate erforderlich sein. FDP-Ratsherr Diel hatte sich auch dafür ausgesprochen, die auffälligen „No Trucks“ Schilder vor dem Steilstück des Hemecker Wegs zu platzieren. Aus verkehrsrechtlicher Sicht – Verbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen – sei die Regelung dort aber ausreichend, so der Bürgermeister in seiner Antwort.

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