Er wollte ein Kind retten: 48-Jähriger aus Altena ertrinkt im Italien-Urlaub

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Symbolfoto: Im italienischen Balestrate ist am Donnerstag ein 48-Jähriger aus Altena bei dem Versuch ums Leben gekommen, ein Kind vor dem Ertrinken zu retten.

ALTENA - Im italienischen Balestrate ist am Donnerstag ein 48-Jähriger aus Altena bei dem Versuch ums Leben gekommen, ein Kind vor dem Ertrinken zu retten. Das berichteten jetzt italienische Medien.

Danach kam das 13 Jahre alte Kind beim Baden im Mittelmeer in Schwierigkeiten, weil es von Strömungen immer weiter ins Meer hinausgezogen wurde. Das bemerkte der Urlauber aus Altena und eilte zur Hilfe. Dabei wurde er selber von den Verwirbelungen erfasst und mitgerissen.

Weitere Helfer, die mit Booten aufs Meer hinausfuhren, hätten das Kind schließlich retten können, heißt es in der italienischen Presse. Für den Altenaer sei hingegen jede Hilfe zu spät gekommen – Fischer des Orts hätten nur noch seine Leiche bergen können.

Balestrate ist ein Badeort auf Sizilien und liegt unweit von Palermo. Das Meer ist dort tückisch, es soll in diesem Jahr bereits mehrere Todesfälle gegeben haben.

In Italien hatte es zunächst geheißen, der Verunglückte sei aus Lüdenscheid. Das stellte sich aber als Irrtum heraus – Lüdenscheid war lediglich der Geburtsort des Verunglückten.

In sozialen Netzwerken verbreitete sich die Nachricht von dem tragischen Unglück gestern Abend schnell und sorgte für große Betroffenheit. - ben

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