Enervie schüttet Dividende aus

Stadtwerke-Gewinn sichert das Schwimmbad

Dahler Bad
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Das Dahler Bad profitiert von den guten Geschäften der Enervie

Die Enervie AG mit Sitz in Hagen hat im vergangenen Jahr das Geschäftsjahr mit einem „sehr guten Jahresergebnis“ abgeschlossen, wie Enervie-Vorstandssprecher Erik Höhne im Rahmen des Bilanzpressegesprächs erklärte. „Wir sind verhältnismäßig glimpflich durch die bisherige Krise gekommen“, fügte Höhne an

Altena – . Tatsächlich machte das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 937 Millionen Euro. Das waren rund fünf Millionen mehr als 2019. Der Gewinn lag mit 43,1 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau.

Von der vor dem Hintergrund der Pandemie insgesamt positiven Entwicklung profitieren auch die Stadtwerke, die als Aktionärin insgesamt 4,4 Prozent der Anteile von Enervie hält. Da deren Vorstand vorschlägt, eine Dividende von elf Millionen Euro auszuschütten, kann das Unternehmen mit Einnahmen in Höhe von 484000 Euro rechnen. Das steigert deren Gewinn und sichert die Finanzierung des Bäderbetriebs mit dem Frei- und Hallenbades in Dahle.

Obwohl die Zahl der Privatkunden um vier Prozent zurückging, legte die Enervie Gruppe in allen wichtigen Geschäftsbereichen beim Absatz zu, teilweise sogar sehr kräftig. Sie lieferte für die Versorgung der fast 400 000 Energiekunden im Jahr 2020 rund 8,0 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom (Vorjahr: 5,7 Milliarden kWh), 6,5 Milliarden kWh Gas (Vorjahr: 5,2 Milliarden kWh), 52 Millionen kWh Wärme (Vorjahr: 55 Millionen kWh) und 15,9 Millionen Kubikmeter Trinkwasser (Vorjahr: 15,8 Millionen Kubikmeter).

Bei der digitalen Bilanzpressekonferenz am Donnerstag wurde auch eine Personalie bekannt gegeben: Volker Neumann wurde durch die Aufsichtsräte zum Ressortvorstand Netze/Personal bestellt. Er folgt auf Wolfgang Struwe, der altersbedingt ausscheidet.

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